Solisten-Archiv

Andris Poga

Andris Poga

Andris Poga ist seit der Saison 2013/14 Musikdirektor des Lettischen Nationalorchesters in Riga. Als Gastdirigent wird er von den bedeutenden Orchestern Europas und Asiens geschätzt.

Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten zählten Konzerte mit dem Gewandhausorchester in Leipzig, dem Orchestre de Paris, den Münchner Philharmonikern, den Rundfunk-Sinfonieorchestern des NDR, WDR, HR und SWR, den Wiener Symphonikern, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Sydney Symphony, dem NHK Symphony Tokio und den Sankt Petersburger Philharmonikern.

In der aktuellen Spielzeit 2018/19 ist Andris Poga unter anderem zu Gast beim WDR Sinfonieorchester Köln, dem MDR Sinfonieorchester in Leipzig, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, der Dresdner Philharmonie, beim Tonhalle-Orchester in Zürich, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie beim Osaka Philharmonic Orchestra und dem Hong Kong Philharmonic. Eine Tournee mit dem Lettischen Nationalorchester führt ihn im Oktober 2018 unter anderem nach Stuttgart, Friedrichshafen, Paris und Aix-en-Provence.

Poga studierte Dirigieren an der Jāzeps Vītols Latvian Academy of Music und Philosophie an der Staatlichen Universität Lettland. Von 2004 bis 2005 erhielt er außerdem Dirigierunterricht bei Uroš Lajovic an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst. Den Meisterkursen bei Seiji Ozawa und Leif Segerstam verdankt er wertvolle Impulse.

2010 gewann Poga den ersten Preis bei dem renommierten internationalen Dirigierwettbewerb „Evgeny Svetlanov“ in Montpellier. Nach diesem Erfolg ernannte Paavo Järvi ihn für drei Jahre zum Assistant Conductor beim Orchestre de Paris; 2012 wurde Poga in die gleiche Position beim Boston Symphony Orchestra berufen. Auf einer Asien-Tournee der Münchner Philharmoniker im Oktober 2014 sprang er mit großem Erfolg für Lorin Maazel und Valery Gergiev ein.

In wenigen Jahren hat Andris Poga ein erstaunlich breites Repertoire erarbeitet. Seine besondere Liebe gilt den Werken von Richard Strauss, Alfred Schnittke und Dmitri Schostakowitsch. Auch widmet er sich dem kompositorischen Schaffen seines Landsmannes Peteris Vasks.