Solisten-Archiv

Elisabetta Fiorillo

Elisabetta Fiorillo

Mezzosopran Elisabetta Fiorillo begann ihre musikalische Ausbildung in ihrer Heimatstadt Neapel unter der Leitung von Maestro Virginio Profeta und führte diese später in Mantua unter Maestro Ettore Campogalliani und in Busseto unter dem Tenor Carlo Bergonzi fort.

1983 gewann sie den Mattia-Battistini-Wettbewerb mit ihrem Debüt als Ulrica in „Un ballo in maschera“ am Teatro Comunale di Rieti.

Es waren Rollen in Werken von Verdi, die ihre Karriere ins Rollen brachten und sie an viele der größten Opernhäuser Italiens und weltweit führten. In Italien brillierte sie u.a in  „Un ballo in maschera“, „Madama Butterfly“, „L’Idolo cinese“, „Nabucco“ und „Cavalleria rusticana“ am San Carlo di Napoli, in „Aida“, „Nabucco“, „Il Trovatore“ und „Falstaff“ am Teatro dell’Opera di Roma sowie in „La forza del destino“ am Teatro alla Scala.

Unter den großen europäischen und internationalen Opernhäusern, auf deren Bühnen sie stand, sind unter anderem das Gran Teatre del Liceu di Barcellona, die Bayerische Staatsoper, die Hamburger Staatsoper, die Wiener Staatsoper, die Opéra de Oviedo, die Salzburger Festspiele und das Festival Baden-Baden zu nennen. Außerdem war sie an Inszenierungen der Opern von Philadelphia, Montreal, Kairo, Tokio und Rio de Janeiro beteiligt, bei denen sie mit führenden Dirigenten wie Nicola Rescigno, Guiseppe Sinopoli, Semyon Bychkov und vielen mehr zusammengearbeitet hat.
2005 wurde ihr der Premio Internazionale Francesco Cilea verliehen.

Kommende Engagements sind unter anderem Inszenierungen von Falstaff in Verona, von Adriana Lecouvreur in Barcelona, von „Un ballo in maschera“ in Turin und von „La Gioconda“ in Rom.