Alisa Weilerstein

Alisa Weilerstein

Alisa Weilerstein ist Absolventin des Cleveland Institute of Music und der Columbia University in New York. Zu den Meilensteinen in Weilersteins Karriere gehören eine Wiedergabe des Elgar-Konzerts mit den Berliner Philharmonikern und Barenboim in Oxford und ein Auftritt im Weißen Haus für Barack und Michelle Obama. Als eifrige Vorkämpferin zeitgenössischer Musik hat sie bei mehreren Projekten von Osvaldo Golijov und Matthias Pintscher mitgewirkt und Werke von Lera Auerbach und Joseph Hallman uraufgeführt. Zu ihren Auszeichnungen zählen der Martin E. Segal Prize des New Yorker Lincoln Centers (2008) und der Leonard Bernstein Award (2006). In den letzten Jahren spielte Weiterstein die Cellokonzerte von Edward Elgar und Elliott Carter mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin ein. („Recording of the Year 2013“ der BBC). Ihre Aufnahme des Dvoøák-Cellokonzerts mit der Tschechischen Philharmonie stand an der Spitze der klassischen Charts in den USA. Ihre dritte CD, eine Auswahl von Musik für Cello-Solo aus dem 20. Jahrhundert wurde zu einem „kompromisslosen und der Sache nützlichen Portrait des Cello-Repertoires unserer Zeit“ ausgerufen (ResMusica, Frankreich). 2015 veröffentlichte Weilerstein mit dem Pianisten Inon Barnatan eingespielte Sonaten von Chopin und Rachmaninow. 2016 brachte sie ihre CD mit den beiden Schostakowitsch-Konzerten mit dem Bayerischen Rundfunkorchester unter Pablo Heras-Casado heraus. In der vergangenen Saison hat Alisa Weilerstein gemeinsam mit den Trondheim Soloists die CD „Transfigured Night“ veröffentlicht, auf dem drei Meisterwerke der Ersten und Zweiten Wiener Schule eingespielt sind: die beiden Cellokonzerte von Joseph Haydn und Schönbergs „Verklärte Nacht“, die dem Album den Titel gab. Zwei Aufführungen dieser Werke eröffneten die Saison. Die Trio-Version der „Verklärten Nacht“ spielte sie gemeinsam mit Inon Barnatan und dem Geiger Sergey Khatchtryan auf Tourneen durch Europa und die USA ging. Außerdem brachte sie Schostakowitschs Zweites Cellokonzert mit fünf verschiedenen Orchestern zu Gehör (Göteborger Philharmoniker, Orquesta Nacional de España, Orchestre de Chambre de Lausanne, Valencia Orchestra, und Toronto Symphony) und bereiste zusammen mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung von Semyon Bychkov mit Dvoøáks Cellokonzert die USA. Ferner führte sie mit den Rotterdamer Philharmonikern das Schumann-Konzert in Belgien und den Niederlanden auf und gastierte mit dem Ersten Cellokonzert von Saint-Saëns, Brittens Symphony for Cello and Orchestra, Richard Strauss’ „Don Quixote“ und Blochs „Schelomo: Rhapsodie Hébraïque“ in Städten von San Diego bis Wien und spielte das für sie geschriebene neue Cellokonzert von Matthias Pintscher, „Un despertar (An Awakening)“, das sie letzte Saison zur Uraufführung brachte, zweimal unter der Leitung des Komponisten, erst mit dem Kopenhagener DR SymfoniOrkestret und dann mit dem Cincinnati Symphony Orchestra. Zwischen all diesen orchestralen Verpflichtungen lagen fünf vollständige Zyklen von Bachs Cello-Suiten in Beverly Hills, in der Bostoner Celebrity Series, beim Festival Saint-Denis in Paris, in der Hamburger Elbphilharmonie im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festival und für CalPerformances in Berkeley.