Andreas Scheibner

Andreas Scheibner

In der Saison 2013/14 singt Andreas Scheibner mit der Bachakademie Stuttgart unter Hans-Christoph Rademann in Frank Martins „In terra pax“ als Abschlusskonzert des Musikfests Stuttgart. Weiters ist er in Britten´s War Requiem im Festspielhaus Salzburg sowie im Brucknerhaus Linz zu hören. Opernengagements führen ihn 2015 erneut an das Opernhaus von Limoges in der Partie des Ottokar im Freischütz. In der Saison 2012/13 sang er die Titelrolle in Berg´s Wozzeck an den Opernhäusern von Limoges, Reims, Rouen und Avignon. Unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko gab er sein Debüt als Alberich in Wagner´s Rheingold mit dem Orchestra Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom.

Highlights der letzten Saisonen beinhalten die Schweizer Erstaufführung von Der Tod und das Mädchen am Theater St. Gallen, das Brahms-Requiem in der Philharmonie Berlin sowie Konzerte in der Dresdner Frauenkirche. Zu einem besonderen Triumph wurde für den Bassbariton im Dezember 2011 das Weihnachtsoratorium mit der Sächsischen Staatskapelle unter Christian Thielemann in Dresden. Zuvor feierte er an der Opéra de Marseille im März 2011 einen fulminanten Erfolg mit seiner Interpretation des Wozzeck, den er bereits auch in Tel Aviv und Lille gesungen hat. Außerdem gastierte er in der Neuproduktion von Henzes Der Prinz von Homburg am Theater an der Wien, an der Oper Bonn (Hindemiths Cardillac), am Théâtre Royal de la Monnaie Bruxelles (Tristan und Isolde), bei den Schwetzinger Festspielen (Der gute Gott von Manhattan), an der Sächsischen Staatsoper Dresden (Die Teufel von Loudon), am Theater an der Wien (Ernest Blochs Macbeth), Teatro Lirico Cagliari (Euryanthe), an der Opéra National de Paris (Die Fledermaus sowie Manourys Oper K). 

Andreas Scheibner sang mit dem New York Philharmonic, Cleveland Orchestra, Houston Symphony, Tschechische Philharmonie, Gewandhaus-Orchester Leipzig, Staatskapelle Berlin, Münchner Philharmoniker, Gürzenich Orchester Köln, MDR Sinfonieorchester Leipzig, NDR Sinfonieorchester Hamburg, Duisburger Philharmoniker, Neue Philharmonie Westfalen, Orchestre de la Suisse Romande Genève, Orchestre Philharmonique de Liège und de Strasbourg, Orchestre National de Lille, Orchestre National des Pays de la Loire, Sinfonieorchester des Schwedischen Rundfunks, Königliche Stockholm Philharmonie, Orchestra Maggio Musicale Fiorentino und den Orchestern der RAI Torino und Milano. Er trat im Wiener Musikverein, bei den Salzburger Festspielen, beim Brucknerfest Linz und Beethovenfest Bonn, dem Granada Festival, bei der BBC London und in der Suntory Hall Tokyo auf. 

Er arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Abbado, Berio, Davis, Eschenbach, Ferro, Frühbeck, Hager, Horvat, Karabchevsky, Kuhn, Luisi, Märkl, Metzmacher, Ono, Prick, Schneider, Schreier und Sinopoli. 

Andreas Scheibner wurde in Dresden geboren, war Mitglied des berühmten Dresdner Kreuzchores und studierte an der Dresdner Musikhochschule. Andreas Scheibner war Solist der Sächsischen Staatsoper Dresden. Aufgrund seiner künstlerischen Verdienste wurde er vom sächsischen Kulturministerium zum "Kammersänger" ernannt.

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