Francesco Piemontesi

Francesco Piemontesi

Der in Locarno geborene Pianist Francesco Piemontesi hat sich durch Auszeichnungen bei mehreren großen Wettbewerben international einen Namen gemacht. Zwischen 2009 und 2011 wurde er zum „BBC New Generation Artist“ gekürt. Er gilt als einer der herausragenden neuen Mozart-Pianisten. Gleichwohl widmet er sich nicht nur Mozart, sondern auch Komponisten wie Debussy, Ravel, Liszt, Dvořák und Bartók und dem großen deutschen Repertoire.

Technische Perfektion, eine große und reiche Farbpalette und die Kultiviertheit des Ausdrucks kennzeichnen sein Klavierspiel. Piemontesi tritt mittlerweile weltweit mit renommierten Ensembles auf, darunter das Los Angeles Philharmonic, das London Symphony Orchestra, die Wiener Symphoniker, das NHK Symphony Orchestra, die Tschechische Philharmonie, das Gewandhausorchester Leipzig, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das Tonhalle-Orchester Zürich. Er arbeitete mit bedeutenden Dirigenten wie Zubin Mehta, Charles Dutoit, Ivan Fischer, Sir Mark Elder, Ton Kopmann und Sir Roger Norrington zusammen.

Piemontesi spielt mit einer Vielzahl von Kammermusikpartnern, darunter Leif Ove Andsnes, Christian Tetzlaff, Jörg Widmann und das Emerson-Quartett. Im Solo-Rezital trat er an zahlreichen renommierten Adressen des Konzertlebens auf und erhielt viele Einladungen zu Festspielen. Er hat mehrere herausragende Einspielungen vorgelegt, darunter Schumann-Sonaten und ein Programm mit Händel, Brahms, Bach und Liszt für Avanti Classics sowie in jüngerer Zeit drei Aufnahmen für Naïve Classique.

Francesco Piemontesi studierte bei Arie Vardi, bevor er mit Alfred Brendel, Murray Perahia, Cécile Ousset und Alexis Weissenberg zusammenarbeitete.