Khatia Buniatishvili

Khatia Buniatishvili

Khatia Buniatishvili wuchs in Georgien auf. Sehr früh wurde ihre außergewöhnliche Begabung erkannt, und so debütierte sie bereits sechsjährig als Solistin mit Orchester. Mit zehn Jahren folgte sie ersten Einladungen zu Gastspielen in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Russland, Israel und in die USA. Während des Studiums am staatlichen Konservatorium in Tiflis gewann sie 2003 den Sonderpreis des Horowitz-Wettbewerbs in Kiew und den Ersten Preis des Elizabeth Leonskaja Scholarship. Beim Klavierwettbewerb in Tiflis 2003 machte sie die Bekanntschaft mit Oleg Maisenberg, der sie zum Wechsel an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst nach Wien bewegte. Beim 12. Arthur-Rubinstein-Wettbewerb 2008 gewann sie den Dritten Preis sowie die Auszeichnungen „Best Performer of a Chopin Piece“ und „Audience Favorite“.
Orchester-Einladungen führten die Pianistin u.a. zum Orchestre de Paris, Orchestre National de France, Philharmonia Orchestra London, London Symphony Orchestra, zu den Münchner Philharmonikern, den Sinfonierochestern des WDR und des NDR, den Wiener Symphonikern, zum Los Angeles Philharmonic und San Francisco Symphony. Dabei spielte sie unter namhaften Dirigenten wie Andrey Boreyko, Semyon Bychkov, Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Paavo Järvi, Philippe Jordan, Vladimir Jurowski, Mikhail Pletnev, Zubin Mehta, Kent Nagano, Andrés Orozco-Estrada oder David Zinman.
Ebenso ist Khatia Buniatishvili häufig kammermusikalisch zu erleben, ihre Partner sind dann u.a. Lisa Batiashvili, Renaud Capuçon, Sol Gabetta, Gidon Kremer, Truls Mork und ihre Schwester Gvantsa. 2010 wurde sie mit dem Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet und in die Reihe der BBC New Generation Artists aufgenommen. Vom Musikverein und dem Konzerthaus Wien wurde sie für die Saison 2011/12 zum Rising Star nominiert. Große Anerkennung erhielt Khatia Buniatishvili 2012 mit dem ECHO-Klassik als „Beste Newcomerin des Jahres“ und 2016 für die „Beste solistische Einspielung“.
Konzertresidenzen als „Junge Wilde“ hatte sie von 2012 bis 2015 am Konzerthaus Dortmund und in der Saison 2015/16 im Musikverein in Wien mit drei Kammermusikprojekten. Zu den Höhepunkten der letzten Jahre zählen Konzerte im Musikverein in Wien, im Salle Pleyel in Paris, in der Carnegie Hall in New York, beim Verbier Festival und den Salzburger Festspielen sowie Tourneen mit der Kremerata Baltica und Gidon Kremer, Rotterdam Philharmonic und Yannick Nézet-Séguin und dem Gstaad Festival Orchestra.
In der Saison 2017/18 spielt sie Konzerte u.a. mit dem hr-Sinfonieorchester und Andrés Orozco-Estrada, dem Radio-Symphonieorchester Wien und Cornelius Meister, dem London Symphony Orchestra und Gianandrea Noseda, Los Angeles Philharmonic und Zubin Mehta, Orchestertourneen mit dem Kammerorchester Basel und Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Solo-Rezitale u.a. in Lissabon, London, Paris, Rom, Wien sowie in Japan und den USA.