Tom Quaas

Tom Quaas

Tom Quaas wurde 1965 in Dresden geboren. Er schloss zunächst eine Zimmerer- und Tischlerlehre ab, bevor er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock aufnahm. Anschließend spielte er u. a. am Volkstheater Rostock und am Theater Junge Generation in Dresden. Von 1994 bis 1999 war er am Staatsschauspiel Dresden engagiert, bevor für zwei Spielzeiten an das Deutsche Theater in Berlin wechselte. 2006/07 studierte er in Frankreich an der CNAC Clownerie.
Von 2001 bis 2015 gehörte Tom Quaas mit Unterbrechungen wieder zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden, wo er u. a. zu sehen war als Peer Gynt (Regie Tobias Wellemeier), als ­Titelfigur in Goethes „Clavigo“ in der Regie von Irmgard Lange, als Mauler in Klaus ­Dieter Kirsts Inszenierung von Brechts „Die heilige Jungfrau der Schlachthöfe“, als Karl in Schillers „Die Räuber“, als Macheath in Brechts „Die Dreigroschenoper“ in der Regie von Peter Lund ­sowie als Richard III. in Shakespeares gleichnamigen Stück.

Seit Sommer 2015 ist Tom Quaas freischaffend, leitet die Pfingstfestspiele zu Batzdorf und führt nun auch verstärkt selbst ­Regie, u.a. in seinem selbst gegründeten Theaterzirkus Dresden die Clownstheaterstücke „Faust ohne Worte“ und „Beethoven ohne Musik“.

Schauspielerisch ist er sowohl auf dem Theaterkahn in Georg Kreislers „Tauben vergiften“ und als Psychater in „Liebe“ als auch im Societätstheater Dresden in „Das Bildnis des Dorian Gray“ zu sehen. Am Staatsschauspiel Dresden spielt er aktuell einen Zeugen in dem Gerichtsdrama „Terror“ von Ferdinand von Schirach unter der Regie von Burghart Klaußner.