Zen Hu

Zen Hu wurde in Chengdu (China) geboren. Bereits im Alter von 13 Jahren gewann sie den Ersten Preis des Szechuan Violinwettbewerbs, im folgenden Jahr war sie Preisträgerin des Nationalen Chinesischen Violinwettbewerbs. Danach wurde sie von Yehudi Menuhin entdeckt, der sie einlud, ihre Studien an der Menuhin Akademie in Gstaad (Schweiz) fortzusetzen.

Ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik in München in der Klasse von Ana

Chumachenko schloss sie mit dem Meister-Diplom ab. Unmittelbar danach wurde sie vom Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker, Sergiu Celibidache, eingeladen – und wurde so das jüngste und erste chinesische Mitglied des Orchesters.

Zen Hu trat als Solistin und Kammermusikerin in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien auf. Sie wurde zu internationalen Musikfestivals in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Italien, Finnland, den Niederlanden, in China und Chile eingeladen.

Seit mehreren Jahren tritt Zen Hu auch als Erhu-Spielerin in Erscheinung. Sie pflegt eine enge Zusammenarbeit mit mehreren chinesischen und europäischen Komponisten sowie zur Sinfonietta Cracovia unter der Leitung von Jurek Dybal.

Sie machte Aufnahmen für Radio und Fernsehen. Ihre jüngste CD „China Connection“, die sie mit dem chinesischen Star-Geiger Ning Feng für das Label Channel Classics aufnahm, wurde von der internationalen Presse hoch gelobt. Auch mit dem Kammerensemble der Münchner Philharmoniker nahm sie eine CD auf.

Zen Hu gibt regelmäßig Meisterklassen und ist auch als Mitglied der Jury bei verschiedenen internationalen Violinwettbewerben tätig. Derzeit wohnt sie in Amsterdam.

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