© Marco Borggreve

Anna Vinnitskaya

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 markierte für Anna Vinnitskaya den internationalen Durchbruch. Ihre Auftritte mit Spitzenorchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Boston Symphony Orchestra ernten weltweit große Begeisterung. Die atemberaubende technische Präzision und klangliche Nuancierung ihres Klavierspiels erlauben ihr maximale Gestaltungskraft in ihren Interpretationen. Unbedingtheit, Energie und poetische Tiefe zeichnen das Klavierspiel von Anna Vinnitskaya aus.

In der Spielzeit 2026/27 geht sie u. a. mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Michael Francis auf Deutschland-Tournee – mit Bartóks 1. Klavierkonzert, das sie auch mit der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Gergely Madaras spielt. Zudem ist sie mit dem Royal Scottish National Orchestra unter Thomas Søndergård mit Klavierkonzerten von Tschaikowsky und Schumann in Großbritannien, Deutschland und Österreich unterwegs und spielt darüber hinaus einige Solo-Recitals, u. a. in Osnabrück und Prag.

Mit Klavierkonzerten von Rachmaninow war Anna Vinnitskaya in der Saison 2025/26 unter anderem mit dem Orchestre de Paris unter Klaus Mäkelä, dem London Philharmonic Orchestra mit Vladimir Jurowski sowie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Valentin Uryupin zu erleben. Mit dem Berner Symphonieorchester und Chefdirigent Krzysztof Urbański interpretierte sie sämtliche Klavierkonzerte Rachmaninows an zwei aufeinanderfolgenden Abenden. Ravels Konzert für die linke Hand stand beim Festkonzert im Wiener Musikverein anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Wiener Symphoniker auf dem Programm, das Anna Vinnitskaya gemeinsam mit Chefdirigent Petr Popelka bestritt, gefolgt von einer Tournee in die Hamburger Elbphilharmonie, das Müpa Budapest, die Essener Philharmonie und das Konzerthaus Freiburg. Rezitale spielte Anna Vinnitskaya 2025/26 u. a. in Bordeaux, Tokio, Paris, Luxemburg, Madrid und Hamburg. Gemeinsam mit Evgeni Koroliov und Ljupka Hadzi-Georgieva spielte sie Bachs Werke für ein bis drei Klaviere und Orchester mit den Menuhin Academy Soloists in Wien und Basel sowie mit dem Kölner Kammerorchester in der Kölner Philharmonie.

In der Saison 2024/25 war Anna Vinnitskaya Porträtkünstlerin der Philharmonie Essen. Neben einer Reihe von Kammerkonzerten und Recitals gastierte sie dort mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Paavo Järvi, dem Mahler Chamber Orchestra unter Elim Chan sowie mit Herbert Grönemeyer und den Bochumer Symphonikern.

Anna Vinnitskayas CD-Einspielungen bei Alpha/Outhere wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’or und dem Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet, darunter ein gefeiertes Chopin-Album, ein Rachmaninow-Album mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański und das 2024 erschienene Album "Piano Dances". Ihre eigene Fassung von Ravels hochvirtuosem Stück "La Valse" und seine "Valses nobles et sentimentales" kombinierte sie darauf mit den "Puppentänzen" von Schostakowitsch sowie den "Zirkustänzen" von Jörg Widmann. Besonders am Herzen liegt ihr die Einspielung von Bachs Klavierkonzerten gemeinsam mit Evgeni Koroliov, Ljupka Hadzi Georgieva und der Kammerakademie Potsdam.

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt. Vermehrt ist Anna Vinnitskaya Jurorin bei renommierten Wettbewerben im Fach Klavier, wie zuletzt dem Concours Reine Elisabeth im Mai 2025 sowie dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD im September 2025.

Konzerte mit Anna Vinnitskaya

  • Sinfoniekonzert

    Brahms 3

  • Sinfoniekonzert

    Brahms 3