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Fabien Gabel

Fabien Gabel ist Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich und leitet Konzerte an dessen Spielstätten im Wiener Musikverein, in St. Pölten und in Grafenegg. Er hat sich international als Dirigent von höchstem Rang etabliert und ist mit Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, dem London Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Minnesota Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem Seoul Philharmonic und dem Sydney Symphony Orchestra aufgetreten. Er wird für seine einfallsreichen Programme gelobt und kombiniert auf vielseitige Weise beliebte Meisterwerke mit weniger bekannten Schätzen des Repertoires.

In der Saison 2026/27 kehrt er zum Chicago Symphony Orchestra, zum San Francisco Symphony, zum Danish National Symphony Orchestra, zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und zum Orchestre Philharmonique de Radio France zurück und gibt seine Debüts beim Sydney Symphony Orchestra, beim Finnish Radio Symphony Orchestra und bei der Dresdner Philharmonie. Nach seinem gefeierten Debüt an der Metropolitan Opera ("Carmen") kehrt er im Juni und Juli 2027 mit Gounods "Roméo et Juliette" an die Opéra national de Paris zurück.

In seiner zweiten Saison als Chefdirigent widmet sich Fabien Gabel in seinen Programmen mit dem Tonkünstler-Orchester österreichischen Komponisten wie Mahler, Schreker, Korngold und Thomas Larcher. Zemlinskys "Die Seejungfrau" dirigiert er in Wien sowie bei seiner Rückkehr zum Utah Symphony und zum Chicago Symphony Orchestra. Gabel ist der Musik Ravels eng verbunden, die er in Berlin, Kopenhagen, Paris, San Francisco, Sydney und Wien dirigiert. Zu seinem Debüt beim Finnish Radio Symphony Orchestra bringt er französische Raritäten mit: Er kombiniert Dukas’ "La Péri" und Debussys "Khamma" mit Strawinskys Scherzo fantastique und Bartóks Erstem Violinkonzert mit Veronika Eberle. In Dresden trifft er erneut auf Katia und Marielle Labèque und führt mit ihnen Philip Glass’ Konzert für zwei Klaviere und Orchester auf, dazu das Vorspiel zu Mussorgskis "Chowanschtschina" und Tschaikowskys Sechste Sinfonie.

In Frankreich arbeitet er regelmäßig mit allen großen Pariser Orchestern und der Opéra national de Paris. Vor Kurzem dirigierte er das Orchestre National de France und das Orchestre Philharmonique de Radio France bei der Einspielung einer neuen Filmmusik zu Abel Gances Monumentalfilm "Napoléon" von 1927. Der erste Teil des Films wurde 2024 beim Festival de Cannes präsentiert und anschließend in Kinos, im französischen Fernsehen sowie auf Netflix gezeigt.

Fabien Gabel arbeitet mit vielen der weltweit führenden Solist zusammen, darunter Emanuel Ax, Yefim Bronfman, Rudolf Buchbinder, Bertrand Chamayou, Seong-Jin Cho, Yunchan Lim, Francesco Piemontesi, Jean-Yves Thibaudet, Daniil Trifonov, Yuja Wang, Augustin Hadelich, Vilde Frang, Daniel Lozakovich, Christian Tetzlaff, Gautier Capuçon, Daniel Müller-Schott, Johannes Moser, Håkan Hardenberger und Emmanuel Pahud. Auch mit renommierten Sänger verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, darunter Benjamin Bernheim, Nicole Car, Joyce DiDonato, Asmik Grigorian, Nikola Hillebrand, Petra Lang, Isabel Leonard, Lisette Oropesa, Michael Schade, Golda Schultz und Michael Spyres.

Internationale Aufmerksamkeit erlangte Fabien Gabel 2004 als Gewinner des Donatella-Flick-Dirigierwettbewerbs. Von 2004 bis 2006 war er Assistenzdirigent des London Symphony Orchestra, von 2012 bis 2021 Chefdirigent des Orchestre symphonique de Québec und von 2017 bis 2021 Chefdirigent des Orchestre Français des Jeunes.

Fabien Gabel wurde in Paris in eine Familie renommierter Musiker geboren. Er begann im Alter von sechs Jahren Trompete zu spielen und vervollkommnete sein Können am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris sowie an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Reinhold Friedrich. Bevor er seine Laufbahn als Dirigent einschlug, spielte er in verschiedenen Pariser Orchestern unter namhaften Dirigenten wie Pierre Boulez, Sir Colin Davis, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Simon Rattle und Bernard Haitink. Im Januar 2020 ernannte ihn die französische Regierung zum Chevalier des Arts et des Lettres.

Konzerte mit Fabien Gabel