© Simon Pauly

Giuseppe Mengoli

Der italienische Dirigent Giuseppe Mengoli war der Gewinner des ersten Preises bei der Mahler Competition 2023. Nach diesem Erfolg in Bamberg wurde er eingeladen, die Wiener Symphoniker in einem Programm bei den Bregenzer Festspielen zu dirigieren, das unter anderem Strauss' "Ein Heldenleben" umfasste.

 

Im November 2023 kehrte er zu den Bamberger Symphonikern zurück, um kurzfristig für Herbert Blomstedt einzuspringen, was in einem von der Kritik hochgelobten Konzert resultierte. Im Februar 2024 arbeitete er erneut im Rahmen einer Aufnahme des Bayerischen Rundfunks mit dem Orchester zusammen und dirigierte dort auch mehrere Konzerte.

 

Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählen seine Rückkehr zum BBC Philharmonic Orchestra, zum RAI National Symphony Orchestra und zum Istanbul State Symphony Orchestra sowie Debüts unter anderem beim MDR-Sinfonieorchester, beim Danish National Symphony Orchestra, beim Tokyo Symphony Orchestra und beim Stavanger Symphony Orchestra. Giuseppe Mengoli wird außerdem sein Operndebüt am Teatro Massimo mit der Produktion "La Sonnambula" geben.

 

Zu den bisherigen Höhepunkten seiner Orchestertätigkeit zählen Auftritte mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem SWR Symphonieorchester, dem RAI National Symphony Orchestra, der Dresdner Philharmonie, dem Bruckner Orchester Linz, dem Orquesta Sinfónica y Coro RTVE, dem Orchestra della Svizzera Italiana Romande, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Wiener Kammerorchester, dem Philzuid, den Bochumer Symphonikern, den Bremer Philharmonikern und der Opéra de Marseille. Zu seinen bisherigen Opern-Highlights zählen "Un ballo in maschera" (Teatro della Fortuna & Teatro dell’Aquila).

 

Giuseppe Mengolis Dirigentenkarriere begann aufgrund seiner wachsenden Leidenschaft und seines zunehmenden Interesses für die Kunst des Führens, die er während seiner Arbeit als Konzertmeister in Jugend- und Profiorchestern ab dem Alter von 16 Jahren kultivierte. Seine grenzenlose Neugierde veranlasste ihn auch, eine Vielzahl von Erfahrungen zu sammeln, darunter das Erlernen mehrerer Instrumente, die Mitwirkung in Theaterproduktionen und Auftritte mit Bandas.

 

Anschließend arbeitete er als Konzertmeister und Assistenzdirigent mit Oleg Caetani, Daniel Barenboim, Christoph König und John Axelrod zusammen, unter anderem mit Orchestern wie dem vom Royal Opera House, Covent Garden, dem Boulez Ensemble, der Sinfonica di Milano, dem Oslo Opera House und dem Real Orquesta Sinfónica de Sevilla.

 

2018 gab Giuseppe Mengoli sein Debüt als Dirigent mit dem Gustav Mahler Jugendorchester in Bad Schandau. Während dieser Zeit war er auch Konzertmeister des GMJO sowie der Filarmonica Toscanini und spielte als Tutti-Geiger in Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

 

Als Gewinner mehrerer internationaler Wettbewerbe als Violinist schloss er gleich mehrere Studiengänge in Violine und Kammermusik mit Auszeichnung und lobender Erwähnung ab. Neben der Violine studierte Giuseppe auch Schlagzeug, Klavier, Trompete und Jazz und ist als Komponist und Arrangeur tätig. Nach seinem Bachelor-Abschluss in Orchesterleitung absolvierte er sein Masterstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Nicolás Pasquet und Ekhart Wycik.