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Heidi Stober

Heidi Stober ist laut Opera News eine "unverwechselbare lyrische Sopranistin aus Amerika, die den Rest der Welt aufhorchen lässt", und genießt dank ihrer kristallklaren Stimme und äußerst glaubwürdigen Rollendarstellungen eine blühende internationale Karriere. In der Saison 2025/26 kehrt sie an die Metropolitan Opera zurück, um Musetta in "La bohème" zu singen, zudem debütiert sie in der Titelrolle in Strauss' "Daphne" an der Seattle Opera und singt Debussys "La Damoiselle élue" konzertant mit Sir Donald Runnicles und der Dresdner Philharmonie, Euridice in Glucks "Orfeo ed Euridice" mit Jane Glover und Music of the Baroque in Chicago, Bergs "Sieben frühe Lieder" mit der Pannon Philharmonic in Ungarn und geht mit dem New Japan Philharmonic auf Japan-Tournee mit Beethovens 9. Sinfonie. Zu ihren zukünftigen Engagements gehören u. a. Wiedereinladungen an die Metropolitan Opera, die San Francisco Opera, die Deutsche Oper Berlin und die English National Opera.

 

In der Saison 2024/25 gab Heidi Stober ihr Debüt am Royal Ballet und an der Royal Opera in Covent Garden, wo sie für ihre Darstellung der Gretel in "Hänsel und Gretel" viel Lob erhielt, außerdem war sie an der Deutschen Oper Berlin als Zdenka in "Arabella" und als Pat Nixon in "Nixon in China" zu hören, an der Semperoper Dresden als Pamina in "Die Zauberflöte" und in der Titelrolle in Thea Musgraves "Mary, Queen of Scots" an der English National Opera. Im Konzertbereich debütierte sie mit dem San Francisco Symphony in Mahlers Sinfonie Nr. 2 unter Esa-Pekka Salonen, sang Mozarts Requiem mit dem Musikkollegium Winterthur in der Schweiz unter Roberto González-Monjas, Pamina und Gretel mit Sir Donald Runnicles und dem Grand Teton Music Festival sowie Beethovens Sinfonie Nr. 9 mit dem Indianapolis Symphony Orchestra. Als Solistin trat sie beim Oxford International Song Festival, am New England Conservatory in der Jordan Hall, an der Deutschen Oper Berlin und mit dem Collaborative Arts Institute of Chicago auf.

 

Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten auf der Opernbühne zählt ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper Berlin, wo Heidi Stober die Eva in "Die Meistersinger von Nürnberg", die Donna Elvira in "Don Giovanni", Pat Nixon, Micaëla in "Carmen", Gretel, Marguerite in "Faust", Pamina, Susanna in "Le nozze di Figaro", Oscar in "Un ballo in maschera" und Liù in "Turandot" gesungen hat. An der Metropolitan Opera war sie Gretel, Pamina, Musetta, Despina in "Così fan tutte" und Oscar; an der San Francisco Opera Blanche in "Dialogues des Carmélites", Zdenka, Angelica in "Orlando", Gretel, Norina in "Don Pasquale", Pamina, Oscar, Nannetta in "Falstaff", Susanna, Magnolia in "Showboat", Atalanta in "Xerxes", Johanna in "Sweeney Todd" und Sophie in "Werther".

 

An der Lyric Opera of Chicago war Heidi Stober als Gretel, Dalinda in "Ariodante" und Valencienne in "Die lustige Witwe", an der Houston Grand Opera als Cleopatra in "Giulio Cesare", Micaela, Susanna, Norina, Musetta, Atalanta und Drusilla in "L’incoronazione di Poppea" zu erleben. An der Semperoper Dresden sang sie Fiordiligi in "Così fan tutte" unter Omer Meir Wellber, Susanna, Adina, Pamina, die Titelrolle in "Alcina", die Titelrolle der "Rahel" in Detlev Glanerts Opernweltpremiere "Die Jüdin von Toledo" und Micaëla, an der Santa Fe Opera Sandrina in "La finta giardiniera", La Folie in "Platée", Tigrane in "Radamisto", Musetta, Zdenka und Ada in der Weltpremiere von Theodore Morrisons "Oscar", eine Rolle, die sie an der Opera Philadelphia wieder aufnahm. An der Staatsoper Hamburg war sie Despina in "Così fan tutte", Adina an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zürich Johanna in "Sweeney Todd", Antigone in Enescus "Oedipe" an der Dutch National Opera, Donna Elvira am Hyōgo Performing Arts Center in Japan, Anne Truelove in "The Rake’s Progress" mit dem St. Paul Chamber Orchestra und die Titelrolle in "Semele" beim Garsington Opera Festival.

 

Als ausdrucksstarke und leidenschaftliche Konzertkünstlerin hat Heidi Stober bereits Mahlers Sinfonie Nr. 2 (Grand Teton Music Festival, Deutsche Oper Berlin), Mahlers Sinfonie Nr. 4 (NDR Radiophilharmonie, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Milwaukee Symphony, Grand Teton Music Festival), Beethovens Sinfonie Nr. 9 (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Boston Baroque, Milwaukee Symphony, Baltimore Symphony), Brahms' Requiem (Houston Symphony, Tucson Symphony), Samuel Barbers "Knoxville: Summer of 1915” (Oslo Philharmonic, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin), Mozarts Requiem (Los Angeles Philharmonic, Lyric Opera of Chicago), Strawinskys "Cantata" (Los Angeles Philharmonic), Haydns "Nelson-Messe" (Spanien-Tournee, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen), Händels "Messiah" (New York Philharmonic, Boston Baroque) sowie einen Liederabend in der Carnegie Hall gesungen. Zu den Dirigent:innen, mit denen sie regelmäßig zusammenarbeitet, gehören Sir Donald Runnicles, Eun Sun Kim, Harry Bicket, Gustavo Dudamel, Omer Meir Wellber, Marc Albrecht, Esa-Pekka Salonen, Nicola Luisotti, Enrique Mazzola, Evan Rogister, Patrick Hahn, Patrick Summers, Nicholas Carter, Mark Wigglesworth, Edo de Waart, Jonathan Darlington und Daniel Carter.

 

Heidi Stober stammt ursprünglich aus Waukesha in Wisconsin und studierte an der Lawrence University und dem New England Conservatory. Sie setzte später ihre professionelle Ausbildung als Mitglied des Houston Grand Opera Studio fort und lebt heute in Berlin.

Konzerte mit Heidi Stober