Die Sopranistin Lea Kohnen wurde 1998 in Mainz geboren, wo sie schon früh Unterricht in Gesang und Geige erhielt. Heute lebt sie in Berlin.
Im Sommer 2026 steht sie für die Uckeroper als Marguerite in Ch. Gounods „Faust“ auf der Bühne und übernimmt als Preisträgerin des 35. Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg in deren Produktion der Oper „Blaubart“ (A. Grétry) die Hauptpartie der Isaure.
In der Spielzeit 2024/25 debutierte Lea Kohnen als Pamina in „Die kleine Zauberflöte“ (W. A. Mozart) am Allee-Theater Hamburg und sang die Partie der Gretel („Hänsel und Gretel“) im Konzerthaus Berlin.
Außerdem war sie in einer halbszenischen Produktion der Operette „Die Fledermaus“ (Strauß) als Adele zu erleben und trat bei dem Kammermusikfestival Festivo als Ännchen in C. M. v. Webers „Der Freischütz“ auf.
Bereits während ihres Studiums, das sie mit der Partie des Enfant („L’Enfant et les Sortilèges“, M. Ravel) im uni.t Berlin abschloss, stand Lea Kohnen regelmäßig auf der Opernbühne: Sie verkörperte Thea in der zeitgenössischen Oper „Frühling, Erwachen“ (M. Bella), die sie auch bei einem Gastspiel an der Zeneakadémia Budapest in Ungarn übernahm, sang im Mozarthaus Wien die Despina in „Così fan tutte“, brachte mit der Jungen Oper Rhein-Main die Kinderoper „Peter Pan“ (J. Mörth) zur Uraufführung und war bei der Uckeroper als Carmi in einer Inszenierung von W. A. Mozarts Oratorium „Betulia liberata“ engagiert, begleitet vom Preußischen Kammerorchester.
Neben Opern- und Konzertengagements widmet sich Lea Kohnen mit Vorliebe dem Kunstlied und der Kammermusik. Mit dem Streichquartett Alinea trat sie bei den „17. Mendelssohn-Tagen der Musik“ in Bad Soden und im Kulturhaus Schwartzsche Villa in Berlin auf. Außerdem bildet sie ein Liedduo mit der Harfenistin Gloria Huyghe, mit der sie regelmäßig moderierte Liedkonzerte gestaltet. Gemeinsam mit dem Pianisten Daniel Prinz nahm Lea Kohnen 2025 als Young Artist am Leeds Lieder Festival in England teil. Sie sind außerdem Preisträger des Wettbewerbs „Seghizzi Concorso Internazionale per Canto Cameristico“ in Gorizia (Italien, 2025).
Lea Kohnen ist Stipendiatin des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V..
Ihr Studium absolvierte Lea Kohnen an der Universität der Künste Berlin. Im Bachelor studierte sie bei Prof. Elisabeth Werres und im Masterstudiengang Oper bei Prof. Dr. Caitlin Hulcup. Ein Erasmus-Stipendium ermöglichte ihr zudem ein Auslandssemester an der Guildhall School of Music and Drama in London.
Die Teilnahme an einem Sommerworkshop der British Youth Opera (2020) bereicherte ihre Gesangsstudien ebenso wie Meisterkurse bei Chen Reiss (2025), Sir Thomas Allen (2025), KS Prof. Christiane Iven (2023), Univ.-Prof. Gabriele Lechner (2021), Dame Emma Kirkby (2020) und Prof. Malin Hartelius (2017).