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Martin Levicky

Der tschechische Pianist Martin Levický (*1986) gewann bereits in seiner Kindheit zahlreiche nationale und internationale Klavierwettbewerbe. Zu seinen bedeutendsten Erfolgen zählen der Sieg beim Internationalen Johann Nepomuk Hummel Wettbewerb in Bratislava (2011), der erste Preis beim Bohuslav-Martinů-Wettbewerb in Prag sowie Auszeichnungen beim Internationalen Smetana-Wettbewerb in Pilsen und dem Leoš-Janáček-Wettbewerb in Brünn. Im Jahr 2003 wurde er zudem für die beste Interpretation eines Werkes von Arnold Schönberg beim Festival Prag–Wien–Budapest in Österreich ausgezeichnet.

 

Bereits im Alter von zwölf Jahren debütierte er mit der Prager Philharmonie unter der Leitung von Gaetano Delogu im Spanischen Saal der Prager Burg. Seither konzertierte er als Solist mit namhaften Orchestern wie der Slowakischen Philharmonie, der Philharmonie Brünn oder der Mährischen Philharmonie Olmütz und arbeitete mit Dirigenten wie Peter Altrichter, Petr Vronský oder Emmanuel Siffert zusammen.

 

Internationale Aufmerksamkeit erregte Levický durch seine zwei Recitals beim Beethovenfest in Bonn sowie durch Auftritte in Wien, Krakau, den USA (Sewanee) und Japan (Kyoto). Ein bedeutender Meilenstein war seine Zusammenarbeit mit dem Weltklasse-Cellisten Frans Helmerson in Santander sowie die Begleitung der Geigenlegende Josef Suk. Im Rahmen der Tournee "Masters on Tour" trat er zudem im Rachmaninow-Saal des Moskauer Konservatoriums auf.

 

Sein Studium an der Akademie der musischen Künste in Prag absolvierte er bei Peter Toperczer und Boris Krajný. Seine Ausbildung ergänzte er durch Meisterkurse bei herausragenden Persönlichkeiten wie Dmitrij Bashkirov, Mikhail Voskresensky, Jacques Rouvier, Matti Raekalio und Boris Berman.

 

Konzerte mit Martin Levicky