Masaya Kamei, geboren 2001 in Aichi, Japan, erlangte 2022 internationale Anerkennung, als er beim Internationalen Long-Thibaud-Wettbewerb in Frankreich den ersten Preis, den Journalistenpreis und den Publikumspreis gewann. Im Jahr 2025 erhielt er den fünften Preis beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb, einem der drei weltweit bedeutendsten Musikwettbewerbe.
Im Jahr 2023 gab er sein Debüt mit dem Warsaw Philharmonic Orchestra, mit dem er Chopins Klavierkonzert Nr. 1 spielte. Außerdem gab er sein Debüt-Recital beim Festival de la Roque d’Anthéron und beim Vilnius Piano Festival. Darüber hinaus tourte er mit dem MÁV Budapest Symphony Orchestra durch Japan, wo er in elf Konzerten Liszts Klavierkonzert Nr. 1 spielte. Während dieser Zeit trat er auch mit einigen der renommiertesten Orchester auf, darunter das NHK Symphony Orchestra, das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra und das New Japan Philharmonic Orchestra.
Masaya Kamei war im Sommer 2024 zum Festival de la Grange de Meslay und zum Lille Piano Festival eingeladen und kehrte mit dem Orchestre Philharmonique de l’Opéra de Marseille unter der Leitung von Lawrence Foster zum Festival de la Roque d’Anthéron zurück. Darüber schwärmte "Le Monde": "Der atemberaubende Chopin des jungen japanischen Pianisten Masaya Kamei. Unter der aufmerksamen Leitung von Maestro Lawrence Foster bewies der 22-jährige Wunderpianist, dass er nun in der ersten Liga spielt."
Masaya Kamei schloss sein Masterstudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe ab und wurde im September 2025 zum Solistenexamen an derselben Hochschule zugelassen. Derzeit ist er außerdem im Solisten-Diplomstudiengang an der Toho Gakuen School of Music in Japan eingeschrieben. Er studierte bei Mayuko Aoki, Hideo Sugiura, Hisako Ueno, Michiko Okamoto, Shoichi Hase und Momo Kodama (Klavier) sowie bei Akira Suzuki (Komposition).
Sein virtuoses und raffiniertes Spiel ist auf seinem 2022 erschienenen Soloalbum "VirtuoZo" zu hören, auf dem Werke von Liszt, Ravel und Balakirev enthalten sind. Im März 2026 veröffentlichte er sein zweites Album, auf dem er Saint-Saëns' "Ägyptisches" Klavierkonzert Nr. 5 sowie Chopins Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Tokyo City Philharmonic Orchestra und dem Dirigenten Ken Takaseki spielt.