© Thierry Cohen

Sergej Nakariakov

Der israelisch-russische Musiker, Sergei Nakariakov, hat sich als einer der gefragtesten Trompeter auf den internationalen Bühnen etabliert.
Aufgrund seiner atemberaubenden Virtuosität, seinem sanften und samttonigen Klang und seiner tiefen Sensibilität wird er als „Der Paganini der Trompete“ und „Caruso der Trompete“ bezeichnet. Doch nicht nur die Trompete liegt ihm sehr am Herzen, sondern auch das Flügelhorn, mit dem er immer mehr neues Repertoire entdeckt. Ob bekannte Werke der Originalliteratur, zeitgenössische Kompositionen oder die einzigartigen Bearbeitungen, Nakariakovs Interpretationen gelten als wegweisend.
Die aktuelle Saison ist durch eine Reihe hochkarätiger Konzerte und Tourneen gekennzeichnet.
Neben der Uraufführung von Mikhail Pletnevs eigens für Nakariakov komponierten Trompetenkonzert wird Nakariakov seine künstlerische Vielfalt mit einer „Residenz“ in Salzburg präsentieren. Dabei steht das Trompetenkonzert von A. Arutjunjan und die Rokoko Variationen von P.I. Tschaikowski in der Bearbeitung für Flügelhorn auf dem Programm. Ein Highlight der Saison wird eine Konzertreise nach China sein. Die großangelegte Tournee umfasst sowohl kammermusikalische Konzerte mit seiner langjährigen Klavierpartnerin Maria Meerovitch als auch Konzerte mit dem Shanghai Symphony Orchestra, China Philharmonic Orchestra und Guangzhou Symphony Orchestra. Weitere Konzerte führen Nakariakov nach Finnland, Luxemburg, Deutschland, Griechenland, Italien und Russland.
Nakariakovs Repertoire umfasst nicht nur die gesamte Bandbreite der Originalliteratur für Trompete, sondern erweitert sich kontinuierlich um angrenzende Gebiete und umfasst faszinierende Transkriptionen und Auftragskompositionen von Peter Ruzicka, Mikhail Pletnev, Uri Brener, Enjott Schneider und Jörg Widmann.
„Mit Sergei Nakariakov fand Widmann einen Solisten, dem er einen fast unspielbaren Solopart schreiben konnte.“ Online Music Magazin
Nakariakov arbeitet mit vielen der weltweit angesehensten Dirigenten zusammen, darunter Valery Gergiev, Vladimir Spivakov, Saulius Sondeckis, Christoph Eschenbach, Yuri Temirkanov, Jiří Bělohlávek, Jaap van Zweden, Ton Koopman, Yuri Bashmet, Sir Neville Marriner, Mikhail Pletnev, Dmitri Sitkovetsky, Kent Nagano, Vladimir Ashkenazy, Mirga Grazinytė-Tyla. Darüber hinaus musiziert er regelmäßig mit Musikern wie Vadim Repin, Martha Argerich, Mischa Maisky, Emmanuel Pahud, Julian Rachlin, Dmitri Sitkovetsky für Kammermusikprojekte zusammen. Mit der Pianistin Maria Meerovitch und seiner Schwester Vera Okhotnikova verbindet ihn eine langjährige musikalische Zusammenarbeit.
Zusammen mit Antonio Rapacciuolo (AR Ressonance) entwickelte Nakariakov über zwei Jahre lang „seine“ Trompete und Mundstücke. Diese Zusammenarbeit fruchtete in eine exklusive Kooperation mit einem „Nakariakov“-Trompetenmodell. Sergei Nakariakov spielt auf einem Flügelhorn von Antoine Courtois, Paris.
Nakariakovs Diskographie bei Teldec Classics International (Warner) wurde von der Öffentlichkeit und den Kritikern gleichermaßen begeistert aufgenommen. Sie umfasst die berühmtesten Stücke des Originalrepertoires für Trompete sowie zahlreiche Arrangements für Trompete und Flügelhorn. Unter dem von ihm selbst gegründeten Label „Luiza“ Records erschien bereits die Doppel-CD „Methamorphosis“ mit Kammermusik und Orchesterwerken von Widmann, Schumann, Fauré. Dieses Jahr erscheint eine neue Aufnahme mit Werken von Beethoven & Mozart in der Bearbeitung für Flügelhorn. Man kann gespannt sein.

Der in Gorky geborene Sergei Nakariakov begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen, wechselte dann zur Trompete, eine Entscheidung, bei der er von seinem Vater, Mikhail Nakariakov, unterstützt wurde. Dieser hat viele klassische Konzerte für Trompete transkribiert und ein einzigartiges Repertoire geschaffen. Er gab ihm sein technisches Wissen und half ihm sein außergewöhnliches Gespür für die Musik weiterzuentwickeln.

 

Konzerte mit Sergej Nakariakov