© Simon Pauly

Sunnyboy Dladla

Sunnyboy Dladla wurde in KwaZulu-Natal geboren und wuchs in der kleinen Township Piet-Retief in Südafrika auf. Er schloss sein Studium an der Universität Kapstadt mit Auszeichnung ab, wo er erste Erfahrungen in Rollen wie Nemorino in "L’elisir d’amore", Don Ottavio in "Don Giovanni", Il Conte di Libensk in "Il viaggio a Reims", Dorvil in "La scala di seta" und vielen anderen sammeln konnte. Anschließend setzte er sein Studium an der Zürcher Hochschule der Künste in der Schweiz fort, wo er seinen Masterabschluss machte.

 

Sunnyboy Dladla hat mit zahlreichen renommierten Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Alberto Zedda, Sir Donald Runnicles, Sir Simon Rattle, Fabio Luisi, Marco Armiliato, Daniele Rustioni, Carlo Rizzi, Riccardo Minasi, David Perry, Giacomo Sagripanti, Constantin Trinks, Stéphane Denève, Lothar Koenigs sowie mit namhaften Regisseuren wie Barrie Kosky, Andreas Homoki, Rolando Villazón, Christoph Loy, Lotte de Beer und Calixto Bieito.

 

In der Saison 2024/25 gehörten zu Sunnyboy Dladlas Engagements unter anderem sein Hausdebüt als Il Conte d’Almaviva in "Il barbiere di Siviglia” an der Royal Danish Opera, eine konzertante Aufführung von Rossinis Stabat Mater beim Verbier Festival mit dem großen Maestro Fabio Luisi, "Carmina Burana” mit John Axelrod und dem Romanian National Radio Orchestra sowie "Carmina Burana” in Limburg.

 

Zu seinen jüngsten und kommenden Höhepunkten zählen die Rolle des Almaviva in "Il barbiere di Siviglia” an der Israeli National Opera in Tel Aviv, Bruckners Te Deum mit dem Irish National Symphony Orchestra und verschiedene Aufführungen von "Carmina Burana" – mit Sir Simon Rattle und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit Maestro Donald Runnicles und der Dresdner Philharmonie, beim Verbier Festival in der Schweiz, in einem Karnevals-Konzert mit John Axelrod und Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI in Turin sowie mit Maestro Carl St.Clair und dem Thailand Philharmonic Orchestra in Bangkok.

 

Als Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover von 2020 bis 2023 übernahm Sunnyboy Dladla prominente Rollen wie Ferrando in "Così fan tutte" und Cassio in "Otello".

 

Seine bemerkenswerte Bühnenpräsenz erstreckt sich auch auf die BBC Proms, wo er 2018 mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle debütierte und die Rollen Bete, Le petit vieillard, La théière und La rainette aus Ravels "L’Enfant et les sortilèges" sang. Im folgenden Jahr kehrte er zu den BBC Proms zurück, um Mozarts Requiem mit dem BBC National Orchestra of Wales unter Nathalie Stutzmann aufzuführen.

 

Eine der Paraderollen von Sunnyboy Dladla, Il conte d’Almaviva aus Rossinis "Il barbiere di Siviglia", führte ihn zum Rossini Opera Festival, zur Deutschen Oper Berlin, zur Den Norske Oper Oslo, zur Oper Leipzig, zum Theater Dortmund, zur Staatsoper Stuttgart und zu vielen weiteren Häusern. Weitere bemerkenswerte Rollen sind Don Ramiro aus "La Cenerentola", mit dem er an der Staatsoper Stuttgart debütierte und den er in den folgenden Spielzeiten an der Oper Leipzig und der Opera North Leeds unter der Leitung von Wyn Davies wiederholte, Paolino in Cimarosas "Il matrimonio segreto" und Il Conte di Libensk in "Il viaggio a Reims" für das Opernhaus Zürich, Belfiore in "Il viaggio a Reims" mit Alberto Zedda für die Accademia Rossiniana beim Rossini-Opernfestival in Pesaro, Arone in "Mose in Egitto" und Xailoun in Offenbachs "Barkouf" für die Oper Köln.

 

Von 2018 bis 2020 war Sunnyboy Dladla Mitglied des Solistenensembles der Oper Dortmund, nachdem er zuvor an der Deutschen Oper Berlin (2014–2015) und am Internationalen Opernstudio der Oper Zürich (2012–2014) tätig war.

 

Er hat an mehreren Aufnahmen mitgewirkt, darunter eine vollständige DVD-Aufnahme von "Mose in Egitto" live von den Bregenzer Festspielen unter der Leitung von Enrique Mazzola (2017) und "Les Contes d’Hoffmann" live von der Dutch National Opera unter der Leitung von Carlo Rizzi (2018).

 

Konzerte mit Sunnyboy Dladla

  • Sonderkonzert - Sinfoniekonzert

    Carmina Burana

  • Sonderkonzert - Sinfoniekonzert

    Carmina Burana