Tabita Berglund hat sich als eine der gefragtesten Dirigentinnen ihrer Generation etabliert. Mit ihrem charismatischen Stil, der Eleganz, Schwung und Präzision vereint und "außergewöhnlicher musikalische Darbietungen" (The Arts Desk) hervorbringt, arbeitet sie mit führenden Orchestern weltweit zusammen. Sie ist Erste Gastdirigentin sowohl des Detroit Symphony Orchestra als auch der Dresdner Philharmonie, wobei sie auf beide Positionen jeweils direkt nach ihrem Debüt bei den Orchestern berufen wurde.
Tabita Berglund beginnt die Saison 2025/26 mit den Eröffnungskonzerten der Dresdner Philharmonie – ihrem ersten Engagement als neue Erste Gastdirigentin des Orchesters – und kehrt im Mai 2026 zur Eröffnung der Dresdner Musikfestspiele zurück. Zu den bemerkenswerten Debüts in dieser Saison zählen Auftritte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Staatskapelle Berlin, Cincinnati Symphony Orchestra, St. Louis Symphony, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, NDR Elbphilharmonie Orchester, den Sydney und Melbourne Symphony Orchestras, während sie zum Dallas Symphony Orchestra, Gothenburg Symphony, Bergen Philharmonic Orchestra, Lahti Symphony Orchestra, zu den Düsseldorfer Symphonikern, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und Trondheim Symphony Orchestra zurückkehrt. Zu den Höhepunkten ihrer zweiten Saison in Detroit gehört das speziell kuratierte zweiwöchige Northern Lights Festival.
Tabita Berglund arbeitet regelmäßig mit führenden internationalen Solist:innen zusammen; zu ihren jüngsten und bevorstehenden Partnerschaften zählen Jean-Yves Thibaudet, Hélène Grimaud, Pekka Kuusisto, Leila Josefowicz, Augustin Hadelich, Truls Mørk, Kirill Gerstein, Nicolas Altstaedt, Håkan Hardenberger, Alexander Malofeev und Camilla Tilling, um nur einige zu nennen. Ihr Programm für 2025/26 spiegelt die Breite ihres Repertoires wider, das von Mozart und Schubert über Tschaikowski, Skrjabin, Mahler, Schönberg und Bartók bis hin zu Lutosławski reicht, zudem setzt sie ihre Förderung nordischer Landsleute wie Thorvaldsdottir, Sibelius und Irgens-Jensen fort.
Zu ihren jüngsten Engagements zählen unter anderem das Los Angeles Philharmonic, das Minnesota Orchestra, das Houston Symphony, das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, die Bamberger Symphoniker, das Gürzenich-Orchester Köln, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das Philharmonia Orchestra, das Orchestre de chambre de Paris, das Polish National Radio Symphony Orchestra und das Iceland Symphony Orchestra. Tabita Berglund trat bereits bei Festivals wie dem Festival Internacional de Música y Danza de Granada und beim Grafenegg Festival auf, während zu ihren jüngsten Opern- und Ballettproduktionen Mozarts "Le nozze di Figaro" (Garsington Opera, 2024) und Tschaikowskys "Der Nussknacker" (Norwegian National Opera und Ballett, 2024) zählen.
Im Sommer 2024 war sie Vorsitzende der Jury für das große Finale des "Eurovision Young Musicians"-Wettbewerbs, das live über die großen Sender im europäischen Fernsehen übertragen wurde.
Tabita Berglund studierte an der Norwegian Academy of Music, zunächst Cello bei Truls Mørk und später Orchesterleitung bei Ole Kristian Ruud. Sie trat regelmäßig mit den Oslo und Bergen Philharmonic Orchestras sowie den Trondheim Soloists auf, bevor sie sich ganz auf das Dirigieren konzentrierte. Ihre erste offizielle Position war die der Ersten Gastdirigentin des Kristiansand Symphony Orchestra (2021–2024). Ihre Debüt-CD mit dem Oslo Philharmonic Orchestra und der Geigerin Sonoko Miriam Welde erschien 2021 (LAWO) und wurde für einen norwegischen Grammy (Spellemann) in der Kategorie Klassische Musik 2022 nominiert.