Willkommen im wilden Paradies

Natur ist kein stilles Idyll. Sie wächst und wuchert, flüstert und rauscht, lockt uns an und überrascht uns. Sie ist voller Kraft und zugleich, das wird uns in diesem Sommer wieder schmerzlich bewusst, verletzlich.

In dieser Saison entdecken wir die unterschiedlichsten Paradiese – hier laden wir Sie in ein wildes Naturparadies ein. Janáčeks Musik lässt Landschaften vor unseren Ohren entstehen: voller Farben, Bewegung, Verletzlichkeit und unbändiger Lebensenergie Mittendrin: das Akkordeon. Bei Solistin Ksenija Sidorova atmet es, überrascht und zeigt seine wilde, ganz unerwartete Seite.

Entscheiden Sie, welcher Abend besser zu Ihnen passt: kompakt im Kurzkonzert mit After-Concert-Bar oder als großes Sinfoniekonzert – ergänzt um Mozarts „Prager“ Sinfonie.

Dienstag | 8. September 2026 | 19:00 Uhr
Kulturpalast Dresden · Konzertsaal
Dauer: ca. 2 Stunden (ohne Pause) · Tickets: 22–64 €

Sie finden Akkordeon langweilig? Sehr gut.

Denn wahrscheinlich haben Sie es noch nie so gehört. Bei Ksenija Sidorova hat das Akkordeon wenig mit dem zu tun, was viele mit diesem Instrument verbinden. Die international gefeierte Solistin zeigt ein Instrument, das atmen, flüstern, drängen und mit einem ganzen Orchester verschmelzen kann. Mal unmittelbar und emotional, mal fremd und überraschend. Ein Instrument mit einem eigenen Atem und einer Klangwelt, die weit über das Erwartbare hinausgeht. Vergessen Sie für einen Abend, was Sie über das Akkordeon zu wissen glaubten. In unserem Videobeispiel erleben Sie die Solistin mitten im Konzert (Hörbeispiel, anderes Programm).

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Wenn das Orchester zur Landschaft wird

In Leoš Janáčeks Musik pulsiert das Leben. Seine Suite aus der Oper „Das schlaue Füchslein“ erzählt von Natur und Freiheit, von Energie und Verletzlichkeit, von Werden und Vergehen. Dabei malt das Orchester keine hübsche Postkartenlandschaft. Die Natur ist in ständiger Bewegung. Klänge schillern, verändern ihre Gestalt, ziehen vorüber und kehren zurück. Mal scheint die Musik beinahe schwerelos, dann bricht sie mit voller Kraft hervor. Wild heißt hier nicht bedrohlich. Wild heißt: lebendig. Und vielleicht liegt genau darin die Faszination dieses Naturparadieses: Es gehört uns nicht. Wir können es nicht festhalten. Aber für einen Abend können wir hineinhören.

Ein Paradies. Zwei Wege hinein.

Entdecken Sie dieses wilde Naturparadies so, wie es zu Ihnen passt: kompakt und ungezwungen im Kurzkonzert mit After-Concert-Bar oder als großes Sinfoniekonzert mit Mozarts „Prager“ Sinfonie.