Louis Langrée © Chris Lee

Louis Langrée

Dirigent

Der französische Dirigent Louis Langrée ist seit 2013 Musikdirektor des Cincinnati Symphony Orchestra und seit 2003 Musikdirektor des Mostly Mozart Festival im Lincoln Center.
Seit seinem Debüt im Jahr 1998 ist Langrée regelmäßig in New York zu Gast und hat mehr als 250 Aufführungen und Konzerte im Lincoln Center, beim Mostly Mozart Festival, an der Metropolitan Opera und bei den New Yorker Philharmonikern dirigiert; außerdem hat er Meisterkurse an der Juilliard School gegeben. Langrée hat das künstlerische Profil und das Repertoire des Mostly Mozart Festival Orchestra von Lully bis zur zeitgenössischen Musik erweitert, darunter Bernsteins Messe, die Uraufführung von Magnus Lindbergs Violinkonzert Nr. 1 mit Lisa Batiashvili und die New Yorker Erstaufführungen von Osvaldo Golijovs Azul mit Alisa Weilerstein und David Langs man made mit Sō Percussion.
Als Verfechter der Musik unserer Zeit hat Langrée Uraufführungen von Julia Adolphe, Daníel Bjarnason, Anna Clyne, Jonathan Bailey Holland, David Lang, Julia Wolfe, Nico Muhly, André Previn, Caroline Shaw und Christopher Rouse dirigiert.
In der Saison 21-22 wird er sein Debüt mit dem Orchestre symphonique de Montréal und dem National Symphony Orchestra im Kennedy Center in Washington geben. Außerdem wird er zu Konzerten mit dem Konzerthausorchester Berlin, dem Philadelphia Orchestra, dem Schwedischen Kammerorchester, dem São Paulo State Symphony Orchestra, dem Orchestre National de Lille und an die Opéra Comique zurückkehren, um Thomas' Hamlet zu dirigieren. Während der Coronavirus-Pandemie war Louis Langrées Engagement für das Cincinnati Symphony Orchestra von grundlegender Bedeutung für die Gestaltung der Online-Aktivitäten des Orchesters, das regelmäßig Streaming-Konzerte aus der Cincinnati Music Hall präsentiert.
Louis Langrée war Gastdirigent bei den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, den Londoner Philharmonikern, dem Philadelphia Orchestra, dem Budapest Festival Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem NHK Symphony, dem Orchestre National de France, dem Orchestre de Paris und dem Gewandhausorchester Leipzig sowie dem Orchestre des Champs-Elysées, dem Freiburger Barockorchester und dem Orchestra of the Age of Enlightenment. Neben der Met dirigiert er häufig an den führenden Opernhäusern wie der Wiener Staatsoper, dem Teatro alla Scala, dem Royal Opera House, Covent Garden, der Lyric Opera of Chicago und der Bayerischen Staatsoper in München sowie bei Festivals wie Glyndebourne, Aix-en-Provence, BBC Proms, Edinburgh International, dem Hong Kong Arts Festival, den Wiener Festwochen, der Salzburger Mozartwoche und Pfingsten.
Von seinen jüngsten Aufnahmen wurde die DVD von Thomas' Hamlet, die an der Opéra Comique in Paris mit dem Orchestre des Champs-Elysées aufgenommen wurde, bei den International Opera Awards mit dem Preis für die "Beste Aufnahme des Jahres", bei den International Classical Music Awards mit dem Preis für die "Beste Videoaufführung", dem Grand Prix de l'Académie Charles Cros, dem Caecilia-Preis und dem Diapason d'Or des Jahres ausgezeichnet. Seine beiden letzten CDs mit dem Cincinnati Symphony Orchestra wurden beide bei den Grammy Awards für die "Beste Orchesterleistung" nominiert.
Zuvor war er Musikdirektor des Orchestre de Picardie, der Opéra National de Lyon, der Glyndebourne Touring Opera, des Orchestre Philharmonique Royal de Liège und Chefdirigent der Camerata Salzburg. Der gebürtige Elsässer ist Ehrenmitglied der Confrérie Saint-Étienne d'Alsace, einer elsässischen Winzerbrüderschaft, die bis ins 14.
Louis Langrée ist Chevalier de la Légion d'Honneur und Chevalier des Arts et des Lettres.

Konzerte mit Louis Langrée