Orgel

Brahms und Reger

Ein Programm mit Orgelmusik der Spätromantik

27.3.

Mittwoch | 27.3.2024
20.00 Uhr Konzertbeginn
Konzertsaal im Kulturpalast, Dresden
Saalplan
12€

Zum Konzert

Der Verkauf der Tickets für diese und weitere Veranstaltungen sowie der Verkauf der Wahlabos für die kommende Saison beginnt am 21. JUNI.

Brahms hatte kein Glück in der Liebe. Viele Jahre gehörte seine ganze Zuneigung der Frau seines besten Freundes: Clara Schumann. Sie mochte ihn, aber an eine Liebesbeziehung war nicht zu denken. Als sie 1896 starb, spürte auch Brahms schon seinen nahen Tod – seine letzten Kompositionen geben davon Ausdruck. Er wusste, dass Clara die Orgel gemocht hatte, es ist also kein Zufall, dass er seine Trauer um sie in Kompositionen für dieses grandiose Instrument einschrieb.

Max Reger dagegen stand mitten im Leben, als er seine Choralfantasien schuf. Tief verletzt hatte ihn ein Musikkritiker, der ihm vorwarf, zu wenig Erfindungsgabe zu haben und überhaupt eine zu schwache Persönlichkeit zu sein. Er antwortete mit eben diesen Choralfantasien, und zwar deutlich: erfindungsreich und voll individuellen Ausdrucks gelten sie heute as Meisterwerke Regers.

Auf Einladung der Dresdner Philharmonie.

Programm

Max Reger
Choralfantasie „Alle Menschen müssen sterben“

Johannes Brahms
„O Welt, ich muss dich lassen“

Max Reger
Choralfantasie „Wachet auf, ruft uns die Stimme“

Johannes Brahms
„Schmücke dich, o liebe Seele“

Max Reger
Choralfantasie „Halleluja! Gott zu loben bleibe meine Seelenfreud“ (op. 52 Nr. 3)

Mitwirkende

Mari Fukumoto
Orgel

Biografien

Mari Fukumoto

Mari Fukumoto zählt zu den gefragtesten Organistinnen unserer Zeit. Geboren 1987 in Tokio, geht sie heute einer regen Konzerttätigkeit an bedeutenden Orgeln nach und ist regelmäßig in zahlreichen internationalen Konzerthäusern zu Gast. Sie konzertiert mit herausragenden Klangkörpern wie mit dem City of Kyoto Symphony Orchestra, dem Tokyo City Philharmonic Orchestra, dem Symphonie-Orchester des Slowakischen Rundfunks und dem Wrocław Baroque Orchestra. In der Spielzeit 2020/21 war sie Artist in Residence am Nationalen Forum für Musik in Breslau (NFM, Polen), wo sie auch in der Saison 2022/23 mehrfach auftreten wird.

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