Chor und Orchester

Dresdner Gedenktag

Marek Janowski leitet das traditionelle Konzert zum 13. Februar.

13.2.

Dienstag | 13.2.2024
19.30 Uhr Konzertbeginn
Konzertsaal im Kulturpalast, Dresden
Saalplan
59 | 49 | 42 | 36 | 27 | 20 €
9 € für Junge Leute
29 € für Dresden-Pass
7 € für Last Minute

Zum Konzert

Erst stirbt die neugeborene Tochter, ein Jahr später zwei weitere Kinder - bei der Entstehung seines "Stabat mater" durchlebt Antonín Dvořák Schicksalsschläge, die seine Frau und ihn schwer treffen. Und auch wenn es kein Eins zu Eins in der Musik gibt, glaubt man doch in den eindringlichen Klängen seiner Vertonung des kirchlichen Hymnus auch den Schmerz Dvořák zu hören. Schmerz begleitet auch die Erinnerung an die Zerstörung Dresdens vor 79 Jahren - es ist sinnfällig, dass Marek Janowski zu diesem Anlass genau dieses Werk ausgewählt hat. Dazu hat er sich so namhafte Solist:innen wie Hanna-Elisabeth Müller und Tareq Nazmi eingeladen und auch wieder den exzellenten MDR-Rundfunkchor, mit dem die Dresdner Philharmonie inzwischen eine vieljährige Partnerschaft verbindet.

Programm

Antonín Dvořák
Stabat mater für Soli, Chor und Orchester

Mitwirkende

Marek Janowski
Dirigent
Hanna-Elisabeth Müller
Sopran
Roxana Constantinescu
Mezzosopran
Christian Elsner
Tenor
Tareq Nazmi
Bass
MDR-Rundfunkchor
Dresdner Philharmonie

Biografien

Marek Janowski

Dirigent

Marek Janowski ist einer der großen Meister der Musik der deutschen Tradition. Er ist weltweit für seine Interpretationen von Wagner, Strauss, Bruckner, Brahms, Hindemith und der Zweiten Wiener Schule bekannt und verfügt über eine umfangreiche und bedeutende Diskographie in diesem Repertoire. Sein Wagner-Opern-Zyklus mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin wurde als ein neuer Standard für konzertante Opernaufführungen angesehen. Das BBC Music Magazine nannte die Live-Aufnahme bei Pentatone "den Klang eines Rings für das 21. Jahrhundert".

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Hanna-Elisabeth Müller

Hanna-Elisabeth Müller gilt als eine der führenden Lied- und Konzertinterpretinnen der Gegenwart und gleichfalls auf der Opernbühne gefeiert. Ihren internationalen Durchbruch feierte die Sopranistin als Zdenka in Richard Strauss‘ Arabella unter der Leitung von Christian Thielemann bei den Salzburger Osterfestspielen 2014, wofür sie von der Zeitschrift Opernwelt zur „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ gewählt wurde. 

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Roxana Constantinescu

Die aus Bukarest gebürtige Mezzo-Sopranistin Roxana Constantinescu begann ihre Karriere im Ensemble der Wiener Staatsoper und tritt heute mit großem Erfolg als Solistin auf internationalen Konzert- und Opernbühnen auf. Bei der Dresdner Philharmonie war sie bereits für Konzerte und Aufnahmen von Wagners "Ring", Mascagnis "Cavalleria Rusticana" sowie Puccinis "Il Tabarro" zu Gast und ist hier 2023/24 gleich zweimal zu erleben, in Bellinis "I Puritani" und Dvořáks Stabat Mater.

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Christian Elsner

Der in Freiburg im Breisgau geborene Tenor Christian Elsner ist seit vielen Jahren ein international gefragter Solist, der inzwischen auch als Professor für Gesang an der Hochschule für Musik in Karlsruhe leidenschaftlich gerne seine Erfahrungen an die kommende Generation weitergibt. Voll Dankbarkeit erinnert er sich dabei oft an sein Gesangsstudium bei Prof. Martin Gründler.

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Tareq Nazmi

Der renommierte Bassist Tareq Nazmi absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Edith Wiens und Christian Gerhaher sowie privat bei Hartmut Elbert. Seine Karriere begann er im Münchner Opernstudio und wurde später Mitglied des Ensembles der Bayerischen Staatsoper.

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MDR-Rundfunkchor

Der MDR-Rundfunkchor ist der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und gilt weltweit als eines der gefragtesten Ensembles seiner Art. 

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Dresdner Philharmonie

Spitzenklasse!

Das ist der Anspruch der Dresdner Philharmonie. Das Orchester steht für Konzerte auf höchstem künstlerischen Niveau, musikalische Bildung für jedes Alter und den Blick über den musikalischen Tellerrand hinaus. Gastspiele auf fast allen Kontinenten und die Zusammenarbeit mit Gästen aus aller Welt haben den Ruf der Dresdner Philharmonie in der internationalen Klassikwelt verankert.  

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