Kammerkonzert

Tango!

Bandoneon, Akkordeon und Harfe - ein ungewöhnliches Zusammentreffen musikalischer Welten

9.3.

Donnerstag | 09.3.2023
19.30 Uhr Konzertbeginn
Konzertsaal im Kulturpalast, Dresden
Saalplan
55 | 45 | 39 | 33 | 25 | 18 €
9 € für Junge Leute

Zum Konzert

Astor Piazzolla ist eine Art Übervater der argentinischen Musikkultur, machte er doch den Tango zur Nationalmusik des südamerikanischen Landes. Und dazu gehört bis heute untrennbar das Bandoneon, die kleinere Schwester des Akkordeons. Der Piazzolla Frankreichs war Richard Galliano, er bevorzugte aber das Akkordeon, und so geben sich die "Geschwister" in unserem Konzert ein Stelldichein. Dazu tritt die Harfe, allerdings nicht, um auf ihr Tango zu spielen. Vielmehr war sie für Claude Debussy das ideale Instrument, um seinen Tänzen eine Art antikes "Schweben" zu verleihen. Eine kleine musikalische Weltreise also, die auch nach Ungarn und zu Bartóks Divertimento für Streichorchester führt.

Programm

Claude Debussy
"Danse sacrée et danse profane"
für Harfe und Streicher

Richard Galliano
"Opale"
Konzert für Akkordeon und Streicher

Béla Bartók
Divertimento für Streichorchester

Astor Piazzolla
"Aconcagua"
Konzert für Badoneon, Klavier, Harfe, zwei Schlagzeuger und Streicher

"Oblivion" für Badoneon und Streicher

Mitwirkende

Wolfgang Hentrich
Violine und Leitung
Richard Galliano
Akkordeon
Nora Koch
Harfe
Philharmonisches Kammerorchester Dresden
Ensemble

Biografien

Wolfgang Hentrich

Konzertmeister der 1. Violinen

Prof. Wolfgang Hentrich studierte bei Gudrun Schröter und Gustav Schmahl in Dresden. Von 1987 bis 1996 war er Erster Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, bevor er 1996 Koordinierter Konzertmeister der Dresdner Philharmonie wurde. Mit dem Orchester spielte er mehrfach als Solist, zahlreiche CD-Aufnahmen bezeugen sein musikalisches Schaffen.

Er ist Leiter des Philharmonischen Kammerorchesters, Primarius des Dresdner Streichquintetts und des Carus Ensembles Dresden und leitet seit 2013 die Deutsche Streicherphilharmonie. 2002 gründete er mit musikbegeisterten Laien das Fördervereinsorchester der Dresdner Philharmonie, dessen Dirigent er seitdem ist.

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Richard Galliano

Richard Galliano begann im Alter von 4 Jahren Klavier und Akkordeon bei seinem Vater Lucien Galliano zu lernen, der selbst Akkordeonist und Lehrer war. Besonders begabt kam er schnell an das Konservatorium von Nizza, das zu dieser Zeit vom Organisten Pierre Cochereau geleitet wurde. Dort nahm er Unterricht in Harmonielehre, Kontrapunkt und Posaune. Er kam 1975 nach Paris und lernte Claude Nougaro kennen, der bis 1983 sein Freund, Akkordeonist und Dirigent war.

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Nora Koch

Solo-Harfenistin

Nora Koch erhielt mit sechs Jahren den ersten Klavierunterricht und begann mit 14 Jahren ihre Ausbildung in den Fächern Harfe und Klavier an der Hochschule für Musik Leipzig bei Margarethe Kluvetasch und Prof. Max Koch. Meisterklassen bei Alice Giles (Australien) und Susann McDonald (USA) ergänzten ihr Studium, wie auch eine vierjährige Substitutentätigkeit am Gewandhausorchester. Mit 21 Jahren wurde sie Soloharfenistin der Dresdner Philharmonie.

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Philharmonisches Kammerorchester Dresden

Das Philharmonische Kammerorchester Dresden gehört zu den traditionsreichsten Kammerensembles Dresdens. Gegründet durch Dresdner Philharmoniker im Jahr 1969, hat es seitdem einen festen Platz im Musikleben der Stadt und darüber hinaus gefunden.

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