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Orgel

Bach Reger Bruckner

Dresdner Orgelzyklus | Große Werke in neuem Gewand

Zum Konzert

Wie vielfältig die Orgel klingen kann, zeigt Raphael Attila Vogl in einem Programm, das Werke von Bach bis Bruckner in eindrucksvollen Transkriptionen zum Leben erweckt. Den Auftakt bildet Carl Maria von Webers Ouvertüre zu „Der Freischütz“, die mit dramatischen Kontrasten und romantischem Klangideal überrascht – in der Fassung für Orgel entfaltet sie eine geradezu orchestrale Wucht.
Johann Sebastian Bachs drittes Brandenburgisches Konzert G-Dur, ursprünglich für Streicher gedacht, wird in der Orgeltranskription zur virtuosen Herausforderung, die die Klarheit und Strahlkraft des Barock unterstreicht.
Mit einem Auszug aus Max Regers Streichquartett Es-Dur setzt Vogl einen kammermusikalischen Akzent, der die klangliche Intimität des Originals bewahrt und gleichzeitig die Weite des Instruments auslotet.
Den Abschluss bildet das Finale aus Anton Bruckners Sinfonie Nr. 8 – ein Monumentalwerk, dessen transzendente Kraft in der Orgelbearbeitung noch einmal an Größe gewinnt.

Auf Einladung der Dresdner Philharmonie

Programm

Carl Maria von Weber
„Der Freischütz“ Ouvertüre

Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur

Max Reger
Streichquartett Es-Dur (Auszug)

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 8 c-Moll (Finale) (Transkriptionen für Orgel von Raphael Attila Vogl)

Mitwirkende

Raphael Attila Vogl
Orgel

Biografien

Raphael Attila Vogl

Der deutsche Organist Raphael Attila Vogl begann seine musikalische Ausbildung beim Passauer Domorganisten Ludwig Ruckdeschel. Mit 18 Jahren wechselte er an die Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg, wo er Orgel und Kirchenmusik bei Stefan Baier und Markus Rupprecht studierte. Anschließend verbrachte er ein Studienjahr bei László Fassang an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest, Ungarn. Raphael schloss 2020 sein Masterstudium in Orgelspiel an der weltberühmten Juilliard School ab, wo er bei dem Grammy-Preisträger Paul Jacobs studierte. Im darauffolgenden Jahr wurde er zum fortgeschrittensten Studiengang an der Juilliard School zugelassen – dem Doctor of Musical Arts.

 

Raphael A. Vogl hat an verschiedenen Wettbewerben teilgenommen und Preise gewonnen: beim Internationalen Mendelssohn-Orgelwettbewerb in der Schweiz, beim Internationalen Tariverdiev-Wettbewerb in Russland und bei der World Bach Competition des Boulder Bach Festivals. 2020 gab Raphael A. Vogl sein Debüt in der Alice Tully Hall, wo er beim Focus Festival im Lincoln Center die New Yorker Premiere von Sofia Gubaidulinas "Der Reiter auf dem weißen Pferd" aufführte.

 

Als Konzertorganist ist Vogl bereits in ganz Europa und Nordamerika aufgetreten, unter anderem in renommierten Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, der David Geffen Hall (New York City), der Marian Anderson Hall (Philadelphia) und der Overture Hall (Madison). Er trat mit großen Ensembles wie dem Philadelphia Orchestra auf und arbeitete mit führenden Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin, Roderick Cox, Daniele Rustioni und Marin Alsop zusammen.

 

Neben dem traditionellen Orgelrepertoire wird Raphael A. Vogl für seine eigenen Transkriptionen von Orchesterwerken und groß angelegten Kompositionen gefeiert, die mit ihren kühnen neuen Interpretationen die Ausdrucksmöglichkeiten des Instruments erweitern. Sein Debütalbum "Beyond Organ" veranschaulicht diesen Ansatz und enthält seine monumentale Transkription von Max Regers "Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart" – eine virtuose sinfonische Neuinterpretation einer der anspruchsvollsten Orchesteradaptionen des Orgelrepertoires – neben Werken wie J. S. Bachs Brandenburgischem Konzert Nr. 3, BWV 1048.

 

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