150 Jahre Phil - Festwoche
Konzertsaal im Kulturpalast
39 € | 33 € | 25 € | 18 €
9 € Schüler, Studenten


Beethoven 250

Beethoven Streichquartette

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#WEITERHÖREN:

Quatuor Ébène

Natürlich liegt es nahe, die Quartette mit dem Ensemble zu präsentieren, das auch in unserem Konzert gespielt hätte. Wir möchten den Intepretationen des Quatuor Ébène darüber hinaus aber jeweils Einspielungen mit legendären Quartett-Formationen der Vergangenheit an die Seite stellen, so dass ein Interpretationsvergleich zwischen Spitzenensembles von einst und jetzt möglich wird

Ludwig van Beethoven
Streichquartett D-Dur op. 18 Nr. 3
mit dem Quatuor Ébène
1. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=AvXwUAlq3mo
2. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=6LIz8FuV3J4
3. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=T91TJR1Z2Ss
4. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=2tjo_ox9VEw

Streichquartett D-Dur op. 18 Nr. 3
mit dem Budapest Quartet, 1951
https://www.youtube.com/watch?v=4PIaK78CvgQ

Das Budapest Quartet existierte ein halbes Jahrhundert, nämlich von 1917 bis 1967 und gehörte über Jahrzehnte hinweg zu den weltweit angesehensten Streichquartett-Formationen und war berühmt für den ungemein weichen und warmen Klang, der auch in der Einspielung aus dem Jahr 1951 sofort wahrnehmbar ist und bis heute beeindruckt.
Über die Geschichte des Quartetts lesen wir auf wikipedia: Die erste Besetzung bestand aus den Ungarn Emil Hauser, Imre Pogányi, István Ipolyi und dem Niederländer Harry Son, die an der Budapester Oper wirkten. Später kamen auch Russen und Ukrainer zum Quartett hinzu. Gegründet wurde es 1917 in Budapest. Das Ensemble debütierte mit seinem ersten Konzert im selben Jahr in Kolozsvár. Es folgten ab 1920 internationale Tourneen durch mehrere Kontinente. Im Jahr 1938 übersiedelte das Quartett wegen der angespannten Lage in Europa in die USA, wo es bis 1962 an der Library of Congress in Washington, D. C. seinen Sitz hatte. Das ehemalige Mitglied Harry Son und seine Ehefrau Marianne wurden 1942 in Amsterdam verhaftet und im KZ Auschwitz ermordet. In den 1940er Jahren kam es zu einer Zusammenarbeit mit dem aus Ungarn stammenden Dirigenten George Szell vom Cleveland Orchestra, der das Quartett am Klavier begleitete. 1967 löste sich das Quartett auf.


Ludwig van Beethoven
Streichquartett f-Moll op. 95 „Quartetto serioso“
mit dem Quatuor Ébène
1. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=uUbH_pMyqu0
2. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=3_cVpog-AS4
3. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=FjOZQrXkSFE
4. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=b1OHMF9pD7U

Streichquartett f-Moll op. 95 „Quartetto serioso“
mit dem Alban Berg Quartett, live im Wiener Konzerthaus im Juni 1989
https://www.youtube.com/watch?v=7T34f2gFo58

Auch hier einige Informationen zum Ensemble: Das Alban Berg Quartett wurde 1970 gegründet. Nach dem Besuch eines Privatkonzertes des Quartetts gab Helene Berg, die Witwe des Komponisten Alban Berg, ihre Zustimmung zur Benutzung des Namens ihres Mannes. Das Repertoire des Quartetts war aus Überzeugung weit gespannt, von der frühen Klassik über die Romantik, die Wiener Schule (Berg, Schönberg und Webern) und Bartók bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Witold Lutosławski und Luciano Berio. Nach einem einige Monate dauernden intensiven Studium in den USA auf Einladung von Walter Levin (LaSalle String Quartet) begann eine kometenhafte Karriere. Ein Schwerpunkt für das Quartett wurde der über Jahrzehnte gespielte, jährliche Zyklus im Wiener Konzerthaus, zu dem das Quartett direkt nach seiner Rückkehr eingeladen wurde. Das Repertoire des Quartetts umfasste neben nahezu allen Werken der klassischen und romantischen Streichquartettliteratur zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts. Darunter auch für das Quartett geschriebene bzw. uraufgeführte Werke. Im Juli 2005 starb der Bratschist des Alban Berg Quartetts, Thomas Kakuska. Seinem Wunsch folgend setzte das Alban berg Quartett seine Konzerttätigkeit mit Isabel Charisius, einer ehemaligen Schülerin von Thomas Kakuska, fort. Der Verlust war aber zu groß, wie Cellist Valentin Erben meinte („There was a big rupture in our hearts“). 2007 gab das Quartett bekannt, sich zum Ende der Konzertsaison 2007/2008 aufzulösen. Nach einer weltweiten Tournee 2008 beendete das Alban Berg Quartett schließlich seine Konzerttätigkeit. (Quelle: wikipedia)


Ludwig van Beethoven
Streichquartett e-Moll op. 59 Nr. 2
mit dem Quatuor Ébène
1. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=lC-EUb6KkxY
2. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=nA62iJCNOZ4
3. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=zc93Ag1rJrs
4. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=W5F5RjHmisk


Streichquartett e-Moll op. 59 Nr. 2
mit dem Amadeus Quartett, 1960
1. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=UXj4KSBhKkA
2. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=4yJiPm3HIGE
3. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=N6zO_ArJjFI
4. Satz: https://www.youtube.com/watch?v=SzAbNyYJ1bE

Im Jahr 1948 war das Amadeus-Quartett erstmals unter diesem Namen bei einem Konzert in der Londoner Wigmore Hall öffentlich aufgetreten. Die Anfänge des Quartetts reichen aber weiter zurück. Schon am 13. Juli 1947 gaben die Musiker – damals noch als Brainin-Quartett – ein viel beachtetes Konzert im großen Saal der Dartington Hall mit Werken von Mozart, Schubert und Beethoven. Als Quartett hatten sich die vier Musiker Norbert Brainin (1. Violine), Siegmund Nissel (2. Violine), Peter Schidlof (Viola) und Martin Lovett (Violoncello) in London gefunden, wohin die drei jungen österreichischen Geiger Brainin, Nissel und Schidlof geflohen waren, weil sie Juden waren. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden sie als „feindliche Ausländer“ interniert. In einem Internierungslager lernten sie sich kennen und spielten erstmals gemeinsam vor Mit-Internierten. Sie wurden alle Schüler von Max Rostal. Nachdem die Idee einer Quartettgründung geboren war und die Frage geklärt war, ob Schidlof bereit wäre, dafür die Geige gegen eine Bratsche zu tauschen, baten die drei den etwas jüngeren Engländer Martin Lovett, als Cellist dazuzustoßen. Im Morley College trafen sie schließlich die Tochter des Komponisten Gustav Holst, Imogen Holst, die als Musikdirektorin der Dartington Hall die jungen Musiker unterstützte und das Geld für ihr erstes Konzert zur Verfügung stellte. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die schon drei Jahre nach der Gründung des Quartetts dazu führte, dass die vier Musiker 1951 ihre erste Schallplatten-Aufnahme (Franz Schubert, G-Dur Quartett D 887) für die Deutsche Grammophon einspielten. Der unverwechselbare Klang des Amadeus-Quartetts war geprägt von besonderer Klangschönheit, Homogenität und leidenschaftlicher Intensität. 1969 wurde allen Mitgliedern des Quartetts die Ehrendoktorwürde der Universität York verliehen. Von 1980 an bis zur Auflösung des Quartetts unterrichtete das Amadeus-Quartett an der Musikhochschule in Köln, wo zahllose, heute bekannte Musiker bei ihnen studierten. Am 15. August 1987 löste sich das Amadeus-Quartett mit dem Tod von Peter Schidlof nach fast 40 Jahren der Existenz in unveränderter Besetzung auf.

Ludwig van Beethoven
Streichquartett D-Dur op. 18 Nr. 3
Streichquartett f-Moll op. 95
›Quartetto serioso‹
Streichquartett e-Moll op. 59 Nr. 2

Quatuor Ébène