• Emily Magee © Johannes Ifkovits Emily Magee © Johannes Ifkovits

Philharmonie im Kulturpalast
Konzertsaal im Kulturpalast
80 | 69 | 58 | 47 | 36 | 28 €

Beethovens Neunte

Konzerte zum Jahreswechsel

Beethovens Neunte Sinfonie zieht die Summe eines ganzen Künstlerlebens. Die Erfahrungen, die der Komponist in den vorhergegangenen acht Sinfonien gemacht hatte, sind sämtlich in die Neunte eingegangen. Darüberhinaus bringt die Einbeziehung der Gesangstimmen im Finale eine Neuerung, die seinerzeit heiß umstritten war und es in gewisser Hinsicht bis heute geblieben ist. Der Schlusschor hat die Ausmaße einer selbständigen großen Kantate. Der spannungsvolle Wechsel zwischen Solostimmen und Chortutti verleiht der Musik gewaltige Dramatik. Doch die Instrumentalsätze sind mehr als nur ein Vorspiel: Sie füllen die Sinfonieform auf je eigene Weise mit neuem Leben, am spektakulärsten vielleicht im Scherzo mit seinen sensationellen Paukensoli.

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 (1824)
Mit dem Schlusschor über Schillers Ode ›An die Freude‹

Marek Janowski | Dirigent
Emily Magee | Sopran
Marina Prudenskaya | Alt
Andreas Schager | Tenor
Tomasz Konieczny | Bass
Philharmonischer Chor Brünn
Philharmonischer Chor Dresden
Dresdner Philharmonie