• René Pape © Claudia Leopold René Pape © Claudia Leopold

Philharmonie im Kulturpalast
Konzertsaal im Kulturpalast
55 | 45 | 39 | 33 | 25 | 18 € | 5 €*
9 € Schüler, Studenten
* Für festgelegte Plätze im Parkett können Sie jeweils ab Montag 10.00 Uhr vor dem Konzert im Webshop und im Ticketservice Tickets für 5 € erwerben. Keine weiteren Ermäßigungen möglich.

Klangszenen

René Pape singt Mussorgski

Friedrich Goldmanns ›Klangszenen‹ eröffnen ein Programm, dessen Werke auch sonst zum Bildhaften, zum Szenischen tendieren. Das ist bei Modest Mussorgskis ›Liedern und Tänzen des Todes‹ per se durch die Texte gegeben, und seine Tondichtung ›Eine Nacht auf dem kahlen Berge‹ imaginiert das Treiben der Hexen in der Johannisnacht. Der eigentliche Exzess aber folgt in diesem Programm zum Schluss: Aram Chatschaturjan komponierte seine Dritte Sinfonie aus Anlass des 30. Jahrestages der Oktoberrevolution. Unter diesem propagandistischen Deckmantel knüpfte er freilich an den russischen Futurismus der zwanziger Jahre an und inszenierte einen entfesselten Klangrausch. Die Funktionäre verziehen ihm das nicht: 1948 wurde er für diese Sinfonie als Volksfeind und Formalist verurteilt.

Prolog
Friedrich Goldmann
›Klangszenen I‹ für Orchester (1990)
Modest Mussorgski
›Lieder und Tänze des Todes‹ (1875/77)
Liederzyklus für Bariton und Orchester nach Texten von Arseni Golenischtschew-Kutusow
instrumentiert von Dmitri Schostakowitsch (1962)
›Eine Nacht auf dem kahlen Berge‹
Sinfonische Dichtung (1867)
Aram Chatschaturjan
Sinfonie Nr. 3 ›Sinfonie-Poem‹ (1947)
in einem Satz für Orchester, Orgel und 15 Trompeten

Sebastian Weigle | Dirigent
René Pape | Bass
Dresdner Philharmonie