• Norbert Schuster © Marco Borggreve Norbert Schuster © Marco Borggreve

Konzertsaal im Kulturpalast
20 €

Musik für Europa

Zur Zeit Ludwigs des XIV. wetteiferten die Komponisten, der Musik größtmöglichen Prunk zu verleihen. Das gilt auch für die geistliche Musik. Hier spielten die glanzvollen Orchesterpartien eine besondere Rolle. Henry Dumont war in vieler Hinsicht der Pionier dieser Art von Musik, während die Werke Michel-Richard Delalandes so erfolgreich waren, dass sie auch lange nach dem Tode Ludwigs noch aufgeführt wurden. Seine besondere Bekanntheit verdankt heute Marc Antonie Charpentier einer einzigen Melodie: Dem als ›Eurovisions-Melodie‹ bekannt gewordenen Anfangsthema seines Te Deum in D-Dur. Dabei lohnt auch die brillante Fortsetzung dieses berühmten Anfangs mit Sicherheit eine Begegnung.

Henry Dumont
›Magnificat anima mea‹ (1663)
für zwei Chöre und Orchester
Marc Antoine Charpentier
›Messe de Minuit pour Noël‹ (1694)
Mitternachtsmesse zu Weihnachten für Soli, Chor und Orchester
Michel-Richard Delalande
›Deuxième Fantasie ou Caprice‹ für Orchester
Marc Antoine Charpentier
›Te Deum laudamus‹ (1692)
für Soli, Chor und Orchester

Norbert Schuster | Leitung
Isabel Schicketanz | Sopran
Heidi Maria Taubert | Sopran
David Erler | Altus
Eric Stokloßa | Tenor
Daniel Schreiber | Tenor
Felix Schwandtke | Bass
Philharmonischer Chor Dresden
Cappella Sagittariana