• Olivier Latry © Deyan Parouchev Olivier Latry © Deyan Parouchev

Philharmonie im Kulturpalast
Konzertsaal im Kulturpalast

Dresdner Orgelzyklus im Kulturpalast

Den Vögeln predigen

Olivier Latry spielt besondere Werke von Bach und Vierne sowie die „Vogelpredigt des heiligen Franz von Assisi“ von Franz Liszt

Das berühmte Ricercare aus Bachs „Musikalischem Opfer“ steht am Beginn des Programms, das neben Originalwerken auch interessante Bearbeitungen für Orgel von Pariser Komponisten enthält: Widor bearbeitete den Schlusssatz der Matthäus-Passion, während Saint-Saëns Liszts „Vogelpredigt des heiligen Franz von Assisi“ transkribierte. Nach eigenen Angaben hatte Saint-Saëns die glücklichste Zeit seines Lebens an der Pariser Kirche de la Madeleine verbracht und trug diese Transkription dort vor als Liszt einmal seinen Improvisationen lauschte. Die Gegenüberstellung von Bach und Liszt hatte schon in Latrys September-Programm eine Rolle gespielt – hier setzen vier Fantasiestücke von Louis Vierne, um 1900 Vorgänger von Olivier Latry an der Kathedrale Notre Dame in Paris, einen anderen Akzent.

Auf Einladung der Dresdner Philharmonie

Johann Sebastian Bach
Ricercare a 6 BWV 1079
Fuge g-Moll BWV 578
Johann Sebastian Bach / Charles-Marie Widor
aus der Matthäus-Passion: Schlusssatz (Arr.)
Franz Liszt/Camille Saint-Saens
« La prédication aux oiseaux »
Louis Vierne
Pièces de Fantaisie (2. Suite):
„Hymne au soleil“, „Clair de lune“, „Feux follets“, Toccata
Olivier Latry
Improvisation

Olivier Latry | Orgel