Konzerteinführung digital

Für viele Konzertgänger ist sie ein Muss: die Konzerteinführung. Ob unmittelbar vor dem Konzert im Kulturpalast oder durch das Studium des Programmhefts - sich auf die Werke des anstehenden Programms, ihre kompositorischen Eigenheiten, ihre Einordnung in die Musikgeschichte und das Schaffen der Komponisten vorzubereiten, vertieft das musikalische Erlebnis und bringt Erkenntnisgewinn. Um noch mehr Publikum zu erreichen und auch um die Beschäftigung mit einem Werk weiter zu intensivieren, stellen wir Ihnen unsere Einführungen nun auch digital zur Verfügung. Sie werden von unseren Dramaturgen sorgfältig vorbereitet und selbst eingesprochen und können in Ruhe sowohl vor dem Konzert als auch noch lange danach angehört werden.

Kent Nagano © Salzburger Festspiele/Anne Zeuner

Kent Nagano © Salzburger Festspiele/Anne Zeuner

KENT NAGANO DIRIGIERT BRUCKNER

Konzertprogramm vom 20. MAI 2022:

Toshio Hosokawa
Intermezzo aus der Oper „Stilles Meer“ (2016)

Charles Ives
„The Unanswered Question“ (1906/1935)

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 6 A-Dur (1879-1881)

Bruckners Sechste zusammen mit Werken von Charles Ives und Toshio Hosokawa

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Kent Nagano dirigiert Bruckner‹

DRESDNER KREUZCHOR SINGT BEETHOVEN

Konzertprogramm vom 14. MAI 2022:

Johann Sebastian Bach
„Ich hatte viel Bekümmernis“
Kantate für Sopran, Bass, Chor und Orchester BWV 21 (1713/1723)
Ludwig van Beethoven
Messe in C-Dur für Soli, Chor und Orchester (1807)

Beethovens C-Dur-Messe mit Dresdner Kreuzchor und Philharmonie im Kulturpalast.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Dresdner Kreuzchor singt Beethoven‹

Programmheft

Roderich Kreile © Astrid Ackermann

Roderich Kreile © Astrid Ackermann

James Ehnes © Ben Ealovega

James Ehnes © Ben Ealovega

JANOWSKI DIRIGIERT BRAHMS

Konzertprogramm vom 30. APR |
1. MAI 2022

Grußwort (am 30. APR)
Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden

Johannes Brahms
Violinkonzert D-Dur (1879)

Karl Amadeus Hartmann
Sinfonie Nr. 6 (1953)

Chefdirigent Janowski kombiniert ein Werk des Sinfonikers Karl Amadeus Hartmann mit dem Violinkonzert von Johannes Brahms

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Janowski dirigiert Brahms‹

Programmheft

JANOWSKI DIRIGIERT WAGNER

Konzertprogramm vom 24. APR 2022

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 7 C-Dur (1924)
„Luonnotar“ Tondichtung für Sopran und Orchester op. 70 (1913)
Richard Wagner
„Siegfried-Idyll“ (1870)
Alban Berg
Drei Bruchstücke aus „Wozzeck“ (1923)

"Die Qualität ist ungeheuer hoch, ist ungeheuer inspiriert, und es ist eine großartige kompositorische Leistung Wagners." (Marek Janowski)

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Janowski dirigiert Wagner‹

Camilla Nylund © www.annas-foto.de

Camilla Nylund © www.annas-foto.de

Cristian Măcelaru © Sorin Popa

Cristian Măcelaru © Sorin Popa

Amerika

Konzertprogramm vom 9. | 10. APR 2022

Samuel Barber
„Medea’s Meditation and Dance of Vengeance" (1955)

Aaron Copland
Konzert für Klarinette und und Streichorchester mit Harfe und Klavier (1948)

John Adams
„Harmonielehre“ für Orchester (1985)

John Adams berühmte „Harmonielehre“ steht im Mittelpunkt des Konzerts mit Werken amerikanischer Komponisten.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Amerika‹

Programmheft

Jupitersinfonie

Konzertprogramm vom 26. und 27. März 2022:

Igor Strawinski
Danses concertantes (1941/42)
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Fagott und Orchester B-Dur KV 191 (1774)
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 41 C-Dur "Jupiter-Sinfonie" KV 551 (1788)

Mozarts letzte Sinfonie gilt als seine vollendetste. Und sein Fagottkonzert als eins der schönsten für dieses Instrument.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Jupitersinfonie‹

Felix Amrhein © Markenfotografie

Felix Amrhein © Markenfotografie

Tung-Chieh Chuang © Marco Borggreve

Tung-Chieh Chuang © Marco Borggreve

RACHMANINOW UND RAVEL

Konzertprogramm vom 18. | 19. März 2022

Donghoon Shin
„Kafka’s Dream“ (2018/19), Deutsche Erstaufführung

Sergei Rachmaninow
Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll (1901)

Anatoli Ljadow
„Der verzauberte See“ op. 62. Ein Märchenbild für Orchester (1909)

Maurice Ravel
„Daphnis et Chloé“ 2. Suite (1907/12)

„Das schönste Schäferstündchen der Klassik“ und Rachmaninows Zweites Klavierkonzert, gespielt von Boris Giltburg.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Rachmaninow und Ravel‹

Programmheft

Märchenhafte Klänge

Konzertprogramm vom 12. März 2022

Claude Debussy
"Prélude à l'après-midi d'un faune" (1894)

François-Adrien Boieldieu
Harfenkonzert C-Dur (ca. 1800)

Nikolai Rimski-Korsakow
„Scheherazade“ Sinfonische Dichtung (1888)



Auf dem Programm steht unter anderem die „Scheherazade“-Fantasie von Nikolai Rimski-Korsakow: Meer, Volkslied und Orient haben den Komponisten ein Leben lang fasziniert, in der Fantasie bringt er sie kongenial zusammen

Konzerteinführung zu ›Märchenhafte Klänge‹

Marie Jacquot © Fadi Kehir

Marie Jacquot © Fadi Kehir

Vasily Petrenko © Svetlana Tarlova

Vasily Petrenko © Svetlana Tarlova

DAS LIED VON DER ERDE

Konzertprogramm vom 5. | 6. März 2022

Alexander von Zemlinsky
„Sinfonietta“ (1934)

Gustav Mahler
„Das Lied von der Erde“ (1908) Eine Sinfonie für eine Tenor- und eine Altstimme und Orchester

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Das Lied von der Erde‹

Programmheft

Beethoven in Gneixendorf

Konzertprogramm vom 5. | 6. Februar 2022

Ludwig van Beethoven
Ouvertüre "Coriolan" (1807)

Brett Dean
Klavierkonzert "Gneixendorfer Musik - eine Winterreise" (2020) Deutsche Erstaufführung

Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur (1808-09)


Brett Deans Klavierkonzert und Beethovens Fünftes Klavierkonzert im Vergleich.

Ein Jahr vor seinem Tod fuhr Beethoven zu seinem Bruder auf dessen Gut in Gneixendorf. Auf der Rückreise wurde er krank und starb wenig später. Unser Programm widmen wir zwei Klavierkonzerten, die damit in Beziehung stehen. Sein Fünftes Klavierkonzert schrieb Beethoven zwar einige Jahre eher, aber auch da litt er schon an Schwerhörigkeit. Brett Dean wiederum hat sich von der letzten Reise Beethovens zu seinem neuen Klavierkonzert inspirieren lassen, das hier zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt wird. 

Konzerteinführung zu ›Beethoven in Gneixendorf‹

Krzysztof Urbański © Marco Borggreve

Krzysztof Urbański © Marco Borggreve

Marc-André Hamelin © Cannety Clark

Marc-André Hamelin © Cannety Clark

Beethoven und Reger

Konzertprogramm vom 28.|29. Januar 2022

Max Reger
Klavierkonzert f-Moll (1910)

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 6 F-Dur „Pastorale“ (1807/1808)


Max Regers einziges Klavierkonzert ist für den Solisten so schwer, dass es nur von wenigen überhaupt gespielt werden kann. Zu ihnen gehört Marc-André Hamelin, der als der Mann mit dem vermutlich größten Repertoire unter den lebenden Pianisten gilt. Marek Janowski setzt mit Regers Klavierkonzert ein weiteres Mal ein Werk auf das Programm, das fast nie öffentlich zu hören ist. Gepaart ist es mit Beethovens Sechster Sinfonie „Pastorale“, der vielleicht bekanntesten musikalischen Schilderung eines Sommertags.

Konzerteinführung zu ›Beethoven und Reger‹

LISZT KLAVIERKONZERT

Konzertprogramm vom 22|23. Januar 2022

Franz Liszt
Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur

Josef Suk
Sinfonie Nr. 2 c-Moll „Asrael“ (1905/06)

Josef Suk nannte seine „Asrael“-Sinfonie ein „Werk übermenschlicher Kraft“. Als sein Schwiegervater Antonín Dvořák 1904 gestorben war und Suk gerade eine Trauermusik für ihn komponierte, starb überraschend auch seine Frau, mit nur 27 Jahren. Beiden widmete er diese Sinfonie, die vielleicht zu den am meisten unterschätzten Werken der Musikgeschichte gehört. Wenn Bertrand Chamayou Liszt spielt, spricht die Presse von einer „punktgenauen und einschneidenden Projektion, wie wenn ein Laserstrahl durch Metallplatten hindurchfährt“. 

Konzerteinführung zu ›Liszt Klavierkonzert‹

Dima Slobodeniouk  ©Marco Boggreve

Dima Slobodeniouk ©Marco Boggreve

Krzysztof Urbański © Marco Borggreve

Krzysztof Urbański © Marco Borggreve

AUS DER NEUEN WELT

Konzertprogramm vom 15.|16. Januar 2022

Pascal Dusapin
„Waves“ Konzert für Orgel und Orchester (2021)


Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 9 e-Moll "Aus der neuen Welt (1893)

Krzysztof Urbański war bereits mehrfach bei uns zu Gast und er kommt gern wieder. Diesmal mit Antonín Dvořáks Neunter Sinfonie, die dieser - erfüllt von seinen Amerika-Eindrücken - während seines dreijährigen Aufenthaltes in New York schrieb und zu seinen populärsten Werken gehört. Daneben stellen wir „Waves“, das neue Werk von Pascal Dusapin, und wer wäre für seine Interpretation geeigneter als sein französischer Landsmann Olivier Latry? 

Konzerteinführung zu ›Aus der neuen Welt‹

Tango Klavierkonzert

Konzertprogramm vom 20./21. November 2021

Maurice Ravel
Shéhérazade Ouverture

Aaron Zigman
„Tango Manos“ Klavierkonzert

Nikolai Rimski-Korsakow
Sheherazade

Wenn Thibaudet die Bühne betritt, ist das Publikum oft überrascht. Mit seinen extravaganten Outfits passt er nicht so recht in die Klassik-Schublade. Und auch seine Vorliebe für Jazz und seine Opernbearbeitungen für Klavier lassen nicht sofort an den Klassikstar denken. Aber wenn er sich ans Klavier setzt, sind schnell alle Zweifel vergessen. Und wenn er erst anfängt, uns in die Welt des Tango mitzunehmen, wird es vermutlich ein unvergesslicher Konzertabend.

Tango Klavierkonzert

Lionel Bringuier © Simon Pauly

Lionel Bringuier © Simon Pauly

Jaime Martin © Chris Dunlop

Jaime Martin © Chris Dunlop

Brahms 2

Konzertprogramm vom 22./23. Oktober 2021

Bela Bartók
Tanz-Suite (1923)

Richard Strauss
Duett-Concertino F-Dur für Klarinette, Fagott und Orchester (1947)

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 2 D-Dur (1877)

Konzerteinführung zu Brahms 2

Prinzessin und Bettler – das klingt nicht nur nach Märchen, sondern ist tatsächlich eins. Die Solo-Philharmoniker Fabian Dirr und Daniel Bäz übernehmen in unserem Konzert mit ihren Instrumenten die Rollen aus Andersens Märchen vom Schweinehirten. Es inspirierte Richard Strauss zu seinem Duett-Concertino. Johannes Brahms dagegen ließ sich für seine Zweite Sinfonie nicht von Märchen anregen – auch wenn die Musik oft märchenhaft schön ist! – sondern von der Natur am Wörthersee. Bei Bartók war es noch ein bisschen anders: als Pest und Buda zum heutigen Budapest zusammengelegt wurden, bekam er den Auftrag, eine Art Festmusik zu komponieren. Das tat er und seine so entstandene Tanz-Suite kann das Publikum ebenfalls in diesem Konzert erleben.

Sibelius trifft Wagner und Mahler

Konzertprogramm vom 16. Oktober 2021

Richard Wagner
Ouvertüre zur Oper „Das Liebesverbot“ (1836)

Gustav Mahler
„Lieder eines fahrenden Gesellen“ (1885)

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 1 e-Moll (1899)

„Die ganze Welt“ oder „strenge innere Logik“? Mahler und Sibelius hatten völlig gegensätzliche Vorstellungen davon, was eine Sinfonie sein sollte. Wir stellen Werke beider Komponisten einander gegenüber – möge jeder selbst urteilen.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Sibelius trifft Wagner und Mahler‹

Mark Wigglesworth © Sim Canetty-Clarke

Mark Wigglesworth © Sim Canetty-Clarke

Hanna-Elisabeth Müller © Chris Gonz

Hanna-Elisabeth Müller © Chris Gonz

Beethoven - Missa solemnis

Konzertprogramm vom
08.|09. Oktober 2021:

Ludwig van Beethoven
Missa solemnis D-Dur für Soli, Chor und Orchester (1823)

Für Chefdirigent Marek Janowski gehört die Missa solemnis zu den größten Herausforderungen für einen Dirigenten. Das gilt nicht nur für ihn selbst, sondern auch für die Solisten und den Chor, ist Beethoven in diesem Spätwerk doch musikalisch an Grenzen und noch darüber hinaus gegangen.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Beethoven - Missa Solemnis<

Mahler 5

Konzertprogramm vom
18.|19. September 2021:

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 5 cis-Moll (1901-1904)

Mahler findet in der 5. Sinfonie nach den „Wunderhorn-Sinfonien“ zur rein instrumentalen Ausdrucksform zurück. War die vorangegangene Sinfonie in vieler Hinsicht noch das klassischste Werk Mahlers, so stellt die 5. Sinfonie den Beginn einer neuen Schaffensphase dar.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Mahler 5<

Stanislav Kochanovsky © Marco Borggreve

Stanislav Kochanovsky © Marco Borggreve

Joseph Haydn, Gabriel Fauré und Sergei Prokofjew (v.l.)

Joseph Haydn, Gabriel Fauré und Sergei Prokofjew (v.l.)

Sciarrino im Fokus. Rosen - Regen

Konzertprogramm vom 15. September 2021

Salvatore Sciarrino
„Vanitas – Natura morta in un atto“ (1981)
Stilleben in einem Akt für Mezzosopran, Violoncello und Klavier
„Piogge diverse“ (2020)
Regen verschiedener Art – Fünf Gesänge für Bariton und großes Orchester
Auftragswerk, komponiert anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Dresdner Philharmonie
Uraufführung

Der sizilianische Komponist Salvatore Sciarrino komponierte den Liederzyklus „Piogge diverse“ – (Regen verschiedener Arten) für Bariton und Orchester 2020 zum 150-jährigen Jubiläum der Dresdner Philharmonie. Vor dessen Uraufführung erklingt „Vanitas – Natura morta (Stilleben) in einem Akt“, ein kammermusikalisches Werk, das in ganz anderer Werke auf das Thema Natur verweist.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albrecht Breier.

Konzerteinführung zu ›Rosen - Regen‹

Beethoven

Konzertprogramm vom
10.|11.|12. September 2021:

Ludwig van Beethoven
Violinkonzert D-Dur (1806)
Streichquartett cis-Moll op. 131 (Fassung für Streichorchester) (1826)

Beethovens einziges Violinkonzert nimmt im Gesamtwerk des Komponisten eine Ausnahmestellung ein dank seiner durchgängig gelösten, heiteren Stimmung. Kaum ein Schatten trübt die Klanglandschaft dieses entspannten und Glücksgefühle vermittelnden Werks.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Beethoven<

Maria Duenas © Fernando Frade Codalario

Maria Duenas © Fernando Frade Codalario

Sebastian Weigle © Kirsten Bucher

Sebastian Weigle © Kirsten Bucher

Abschied

Konzertprogramm vom 17. Juli 2021

Maurice Ravel
„Don Quichotte à Dulcinée“ für Bass und Orchester
Igor Stravinski
Symphonies d‘instruments à vent
Gustav Mahler
"Um Mitternacht"
"Ich bin der Welt abhanden gekommen"
Franz Schubert
Sinfonisches Fragment D 936a
(Rekonstruktion Brian Newbould)

Am 17. Juli 2021 ist Dirigent Sebastian Weigle sowie Bass René Pape zu Gast bei der Dresdner Philharmonie im Konzertsaal des Kulturpalasts: Auf dem Programm stehen letzte Werke von Ravel und Mahler.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie:
Jens Schubbe

Konzerteinführung zu ›Abschied‹

Brahms Klavierkonzert

Konzertprogramm vom 03. Juli 2021:

Albert Roussel
Le Festin de l'araignée – Orchestersuite
Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur

Kontrastreich geht es in diesem Programm zu. Albert Roussels Suite aus „Le Festin de l'araignée“ bezieht sich auf dessen gleichnamiges Ballett, das die Insekten eines Gartens zu Protagonisten macht und dessen Musik ganz dem Geist des französischen Impressionismus entspricht, der sich dezidiert von der deutsch-österreichisch geprägten musikalischen Tradition abzusetzen trachtete. Für die stand natürlich auch Johannes Brahms, der sein zweites Klavierkonzert in einem Brief ironisch als „ganz ein kleines Klavierkonzert mit einem ganz einem kleinen Scherzo“ ankündigte.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Brahms Klavierkonzert<

Kirill Gerstein © Marco Borggreve

Kirill Gerstein © Marco Borggreve

Grieg Klavierkonzert

Konzertprogramm vom 19. Juni 2021:

Edvard Grieg
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll
Juan Crisóstomo de Arriaga
Sinfonie in D

Den spanischen Komponisten Juan Crisóstomo de Arriaga hat man des Öfteren den „spanischen Mozart“ genannt. Er war ein hochbegabter und frühreifer Musiker, der nur knapp 20 Jahre alt wurde. Drei Streichquartette und die ebenso elegante wie inspirierte Sinfonie legen noch heute Zeugnis von seinem außerordentlichen Talent ab. Edvard Grieg war gleichfalls noch ein junger Mann, als er mit seinem Klavierkonzert Furore machte: ein Werk, das an Schumann anknüpft, Anklänge an die Norwegische Volksmusik hat und von fern schon die Musik des Impressionismus ankündigt.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu ›Grieg Klavierkonzert<

René Pape © Chen Jiyang

René Pape © Chen Jiyang

©Uwe Arens

©Uwe Arens

Bruckner

Konzertprogramm vom 27. Juni 202

Max Bruch
Violinkonzert g-Moll
Anton Bruckner
"Nullte" Sinfonie d-Moll

Max Bruchs g-Moll-Violinkonzert und Anton Bruckners Sinfonie in d-Moll, die sogenannte„Nullte“, entstanden nahezu gleichzeitig. In späteren Jahren wollten beide Komponisten von ihren Werken nichts mehr wissen: Max Bruch meinte, dass der Erfolg des Konzertes den Blick auf seine anderen Werke zu Unrecht verstelle. Anton Bruckner notierte auf dem Manuskript der „Nullten“ ein Jahr vor seinem Tod „nur ein Versuch“, „ungiltig“.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu >Bruckner<

Louis Langrée © A.J. Waltz

Louis Langrée © A.J. Waltz

schumann und brahms

Konzertprogramm vom 12. Juni 2021

Robert Schumann
Konzert für Violine und Orchester d-Moll (1853)

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 (1885)

Das Violinkonzert von Robert Schumann ist sein letztes Orchesterwerk, komponiert wenige Wochen vor seinem psychischen Zusammenbruch, ein Werk, das gerade in seiner Brüchigkeit zu berühren vermag. Auch Johannes Brahms Vierte Sinfonie ist ein Spätwerk, durchdrungen von Skepsis und Melancholie, und doch fanden die jüngeren Komponisten gerade in diesem Werk Modelle, an die sie anknüpfen konnten.

Diese Konzerteinführung spricht für Sie: Albert Breier.

Konzerteinführung zu >Schumann und Brahms<