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Chor und Orchester

Kreuzchor und Philharmonie

Mendelssohns „Lobgesang“ und weitere Werke des Leipziger Meisters

04.09.

Freitag | 04.09.2026
19.00 Uhr Beginn

Konzerteinführung mit Albert Breier 1 h vor Konzertbeginn im Foyer Café Tutti (1. OG)
Kulturpalast, Konzertsaal

Preise
ab 64 | 53 | 45 | 39 | 29 | 22 €
FLEXGebühr + 6 €
Ermäßigungen:
ab 10 € für Schüler u. 18J. | Junge Leute u. 30J.
ab 11 € für Dresden-Pass und SB ab GdB 80

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Zum Konzert

Dauer: ca. 2 Std. 15 Min. inkl. Pause

Berühmter als Beethovens Neunte? Ja, im 19. Jahrhundert war der Chor-Einsatz in Mendelssohns „Lobgesang“ beliebter als die „Ode an die Freude“ aus Beethovens letzter Sinfonie. Bis heute gilt „Die Nacht ist vergangen, der Tag aber nahe herbeigekommen“ als einer der schönsten romantischen Chorsätze überhaupt. Aber Vergleiche hinken ja meist, und Felix Mendelssohn Bartholdy hatte es gar nicht nötig, Beethoven zu übertrumpfen. Sein Werk, das er 1840 zum Jubiläum „400 Jahre Erfindung des Buchdrucks“ für die Buch-Stadt Leipzig schuf, hat ganz eigene musikalische Qualitäten und verbindet Tradition und Innovation auf besondere Weise. Auch die beiden anderen Werke, die Dresdner Kreuzchor und Dresdner Philharmonie an diesem Abend gemeinsam aufführen, geben Chor, Solisten und Orchester je ganz eigene Aufgaben. Gelegenheit für beide, ihre besonderen Qualitäten zur Geltung zu bringen.

Besetzungsänderung: Julia Kleiter muss ihre Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen absagen. Für sie übernimmt Sarah Wegener.

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy
"Hör mein Bitten" Hymne
„Hymne – Drei geistliche Lieder und Fuge“
„Lobgesang“ Sinfonie-Kantate (Sinfonie Nr. 2)

Mitwirkende

Kreuzkantor Martin Lehmann
Dirigent
Sarah Wegener
Sopran
Marie Henriette Reinhold
Alt
Mauro Peter
Tenor
Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie

Biografien

Kreuzkantor Martin Lehmann

Seit Herbst 2022 ist Martin Lehmann der 29. Kreuzkantor, womit er eines der renommiertesten Ämter der evangelischen Kirchenmusik ausfüllt. In seinen Kinder- und Jugendjahren war er selbst Kruzianer, später studierte er in Dresden Chor- und Orchesterleitung. Als Assistent von Hans-Christoph Rademann beim Dresdner Kammerchor sammelte er während seines Studiums wichtige Erfahrungen. Nach Stationen in Leipzig und Wuppertal übernahm er 2012 für zehn Jahre die Leitung des Windsbacher Knabenchors.

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Sarah Wegener

Die britisch-deutsche Sopranistin Sarah Wegener begeistert mit Ausdruckskraft, stilistischer Vielseitigkeit und brillanter Textgestaltung. In der Saison 2026/27 ist sie u. a. mit Mozarts Requiem in der Elbphilharmonie Hamburg, Zemlinskys Lyrischer Symphonie im Wiener Musikverein wie Mahlers Vierter und Zweiter Symphonie zu erleben. Sie arbeitet mit renommierten Dirigenten und Orchestern und gastiert an internationalen Konzerthäusern und Festivals. Auch als Lied- und Opernsängerin und Interpretin zeitgenössischer Musik ist sie sehr gefragt. Ihre ausgezeichnete Diskografie dokumentiert ihre stilistische Bandbreite. Seit 2024 ist sie Professorin für Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste.

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Marie Henriette Reinhold

Die aus Leipzig gebürtige Mezzosopranistin Marie Henriette Reinhold schloss 2020 ihr Studium mit Auszeichnung ab und ist heute in großen Konzertsälen und Kirchen in Deutschland sowie im europäischen Ausland zu hören. Seit 2019 tritt sie bei den Bayreuther Festspielen auf, wo sie im Jubiläumsjahr 2026 ein Zaubermädchen und die Stimme aus der Höhe in "Parsifal" sowie Floßhilde und Grimgerde im "Ring" gesungen hat. Doch auch im Barockrepertoire, in der Neuen Musik und im Liedgesang ist sie außerst erfolgreich.

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Mauro Peter

Der Schweizer Tenor Mauro Peter ist auf den bekannten Open- und Konzertbühnen in Europa, Nordamerika und Asien zu erleben. Rollen wie Loge in Wagners "Rheingold", Max in Webers "Freischütz" oder Tamino in Mozarts "Zauberflöte" stehen ebenso auf seinem Programm wie sinfonische Werke wie Mendelssohns "Lobgesang" oder Mahlers "Lied von der Erde". Eine große Leidenschaft hegt er auch für den Liedgesang, was ihn bereits zu zahlreichen Erfolgen auf der Konzertbühne und bei Aufnahmeprojekten geführt hat.

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Dresdner Kreuzchor

Der Dresdner Kreuzchor ist einer der ältesten und berühmtesten Knabenchöre der Welt. Eine seiner wichtigsten Aufgaben ist auch nach über 800 Jahren, in den liturgischen Diensten der Kreuzkirche am Dresdner Altmarkt zu singen, wo er in Vespern und Gottesdiensten auftritt und regelmäßig Konzerte mit hervorragenden Werken geistlicher Musik gibt. Zudem gehen die Kruzianer, die seit 2022 unter der Leitung von Martin Lehmann singen, als Kulturbotschafter Dresdens regelmäßig auf Tourneen im In- und Ausland.

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Dresdner Philharmonie

Spitzenklasse!

Spitzenklasse! Das ist der Anspruch der Dresdner Philharmonie. Das Orchester steht für Konzerte auf höchstem künstlerischen Niveau, musikalische Bildung für jedes Alter und den Blick über den musikalischen Tellerrand hinaus. Gastspiele auf fast allen Kontinenten und die Zusammenarbeit mit Gästen aus aller Welt haben den Ruf der Dresdner Philharmonie in der internationalen Klassikwelt verankert. 

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