Solisten-Archiv

Noa Wildschut

Noa Wildschut

Die niederländische Geigerin Noa Wildschut ist erst 18 Jahre alt, hat aber bereits ihren Platz in der internationalen klassischen Musikszene eingenommen. Im Alter von sechs Jahren spielte sie live im niederländischen Fernsehen im Rahmen des Kinderprinsengrachtconcert 2007 in Amsterdam, ein Jahr später gab sie ihr Debüt im Concertgebouw, seit September 2016 ist sie Exklusivkünstlerin bei Warner Classics.

Im Laufe der Jahre hat sich Noa Wildschut einen beachtlichen Ruf erworben und wird regelmäßig zu Festivals, Rezitalen und Solokonzerten mit Orchestern im In- und Ausland eingeladen. Sie musiziert unter anderen mit Anne-Sophie Mutter, Janine Jansen, Menahem Pressler, Enrico Pace, Quirine Viersen, Paolo Giacometti, Arthur und Lucas Jussen, Ramón Ortega und Vesko Eschkenazysowie sowie mit ihrem Duo-Rezitalpartner, dem Pianisten Yoram Ish-Hurwitz.

Noa Wildschut konzertierte mit folgenden Orchestern: Pittsburgh Symphony Orchestra, Rotterdams Philharmonisch Orkest, Residentie Orkest, Nederlands Philharmonisch Orkest, Nederlands Kamerorkest, Concertgebouw Kamerorkest, Kremerata Baltica, Mutter Virtuosi, Konzerthausorchester Berlin, Luzerner Sinfonieorchester, Sinfonieorchester Basel und Orquestra Sinfônica Municipal de João Pessoa in Brasilien. Zu den Dirigenten, mit denen sie zusammenarbeitete, zählen u. a. Manfred Honeck, James Gaffigan und Michael Sanderling.

Noa Wildschut ist Preisträgerin zahlreicher Auszeichnungen und hat neunjährig den ersten Preis beim Internationalen Violinwettbewerb Louis Spohr in Weimar, im Jahr darauf den ersten Preis beim Lordens Violinwettbewerb in Den Haag und den Concertgebouw Nachwuchspreis 2013 gewonnen. 2017 erhielt sie das Anton Kersjes-Violinestipendium, 2018 den WEMAG-Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Noa Wildschut wurde von der European Concert Hall Organisation zum “ECHO Rising Star” für die Saison 2019-20 gewählt; deshalb tourt Sie durch Europa und besucht die großen Konzerthallen.

Sie begann ihren Violinunterricht im Alter von vier Jahren bei Coosje Wijzenbeek und ab 2013 studierte sie bei Professor Vera Beths an der Musikhochschule Amsterdam. Derzeit studiert Noa Wildschut bei Professor Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Zusätzlich zu den regulären Kursen besuchte Noa Wildschut Meisterkurse und Unterricht bei Ivry Gitlis, Jaap van Zweden, Menahem Pressler, Frank Peter Zimmermann, Anner Bijlsma und Liviu Prunaru. Seit 2014 ist sie Mitglied der Mutter Virtuosi unter der Leitung von Anne-Sophie Mutter und seit Mai 2015 jüngste offizielle Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung.
Sie besuchte Meisterkurse bei Jaap van Zweden, Menahem Pressler, Frank Peter Zimmermann, Anner Bijlsma und Liviu Prunaru.

Das niederländische Fernsehen hat in 2012 eine Dokumentation mit dem Titel „Noa 11“ veröffentlicht und im September 2017 wurde die Dokumentation „A Family Quartet“ über Noa und ihre Familie veröffentlicht, die in vielen niederländischen Kinos gezeigt und im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Noa Wildschut spielt eine Geige von Giovanni Grancino aus dem Jahr 1714, die ihr von der Niederländischen Stiftung für Musikinstrumente zur Verfügung gestellt wurde. Ihr Bogen wurde von Benoît Rolland angefertigt und wurde von der Anne-Sophie Mutter Stiftung für sie erworben.