Jonathan Nott

Jonathan Nott

Anerkannt für seine mächtigen, energiegeladenen und klaren Interpretationen der Musik von Mahler, wurde Jonathan Nott 2014 eingeladen, das Orchestre de la Suisse Romande für eine Aufführung von Mahlers Symphonie Nr. 7 zu dirigieren. Diese vielversprechende erste Begegnung führte zu seiner Ernennung als musikalischer und künstlerischer Leiter des Orchestre de la Suisse Romande, eine Position, die er seit Januar 2017 inne hat.

Jonathan Nott studierte Musik an der University of Cambridge, Gesang und Flöte am Royal Northern College of Music in Manchester und Dirigieren in London, bevor er seine Karriere an den Opernhäusern von Frankfurt und Wiesbaden begann.  Seither hat er alle bedeutende Opern dirigiert, darunter den kompletten Ring-Zyklus von Richard Wagner.

Seit 1997 verbindet eine besondere musikalische Beziehung Jonathan Nott mit der Schweiz: als Chefdirigent des Luzerner Sinfonieorchesters war er während der Öffnungsperiode des neuen Kultur- und Kongresszentrums Luzern sehr engagiert.  Er ist dort mit dem von Pierre Boulez gegründeten Ensemble Intercontemporain erfolgreich aufgetreten, als dessen Chefdirigent er von 2000 bis 2003 fungierte.

Sechzehn Jahre lange war Jonathan Nott Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, Jahre, die von erfolgreichen und vielseitigen Initiativen geprägt waren: er gründete eine Artist-in-Residence-Reihe, unternahm regelmäßige Tourneen mit dem Orchester sowohl in Deutschland als auch im Ausland; 2010 erhielt er eine Midem-Auszeichnung für seine Einspielung von Mahlers Neunten Sinfonie, und er rief den Gustav Mahler Dirigier-Wettbewerb ins Leben, zu dessen Preisträgern nun weltberühmte Dirigenten wie Gustavo Dudamel und Lahav Shani zählen.  Seit 2014 ist Jonathan Nott außerdem Musikdirektor des Tokyo Symphony Orchestra.

Jonathan Nott ist ein wichtiger Impulsgeber für junge Musiker und hat eine langfristige Verpflichtung mit der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Gustav Mahler Jugendorchester.

Jonathan Notts Diskographie enthält unter anderem sämtliche Orchesterwerke von Ligeti, eingespielt von den Berliner Philharmonikern, alle Schubert und Mahler Sinfonien mit den Bamberger Symphonikern, Mahlers „Das Lied von der Erde“ mit den Wiener Philharmonikern und Jonas Kaufmann. Seine erste Aufnahme als Chefdirigent des Orchestre de la Suisse Romande mit Werken von Richard Strauss, Claude Debussy und György Ligeti erschien im September 2018 auf dem Label PentaTone.

 

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