Aziz Shokhakimov

Aziz Shokhakimov

2010 rückte Aziz Shokhakimov schlagartig ins internationale Rampenlicht, als er mit erst 21 Jahren den Zweiten Preis des angesehenen Interna­tionalen Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs der Bamberger Symphoniker gewann.

Seitdem ist Aziz Shokhakimov Einladungen von etlichen renommierten Klang­körpern ge­folgt und gab Aufsehen erregende Debüts u.a. bei der Sächsischen Staats­­kapelle Dresden, der Kam­mer­­philharmonie Bremen, den Düsseldorfer Symphonikern, dem SWR Sinfonieorchester, dem HR-Sinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, dem Tonkünstlerorche­ster Niederösterreich, dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestra Philharmonique de Strasbourg in Frankreich, dem Orchestre Philhar­monique de Monte Carlo, dem London Philharmonic Orchestra, der Filarmonica del Teatro Comunale di Bologna, dem RAI Torino und dem Orchestra Filarmonica della Fenice in Italien, der Sinfonia Varsovia in Polen, der Slowenischen Philharmonie, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Japan, sowie dem Houston Symphony Orchestra, dem Pacific Symphony und dem Oregon Symphony Orchestra in den Vereinigten Staaten.

Aziz Shokhakimov wurde 1988 in Taschkent (Usbekistan) geboren und als Sechsjähriger in die Uspenskij-Musikschule für musikalisch hochbegabte Kinder aufgenom­men. Dort lernte er zu­nächst Violine und Bratsche, später kam eine dirigentische Ausbildung bei Vladimir Neymer hinzu. Bereits im Alter von 13 Jahren gab er vor dem Nationalen Symphonie­orchester Usbe­ki­stan mit Beethovens Fünfter Symphonie und Liszts Erstem Klavierkonzert sein Dirigenten­debüt, ein Jahr später leitete er erstmals eine Vorstellung von „Carmen“ in der Usbekischen National­oper. Nachdem er bereits im Jahre 2001 zum Assistenzdirigenten ernannt worden war, erfolgte 2006 Aziz Shokhakimovs Ernennung zum Chefdirigenten des Nationalen Symphonie­orchesters Usbekistan, eine Position, die er bis heute innehat.

Neben seiner sinfonischen Tätigkeit ist Aziz Shokhakimov auch im Bereich der Oper aktiv. So leitete er 2014 in Bologna eine vielbeachtete Neuproduktion von „Eugen Onegin“ sowie die Wieder­aufnahme „Carmen“ an der Deutschen Oper am Rhein, die ihn daraufhin mit Beginn der Spielzeit 2015/16 als Kapellmeister verpflichtete. Dort war er unter anderem mit „Aida“, „Hoffmanns Erzählungen“, „Rigoletto“, „Turandot“, „Tosca“, „Der fliegende Holländer“ sowie „Un Ballo in maschera“ zu erleben und leitete eine Neuproduktion von „Madame Butterfly“. In der Spielzeit 2018/19 dirigierte er an der Dt. Oper am Rhein u.a. die Wiederaufnahme von Martin Schläpfers „Schwanensee“ -Interpretation und eine Neuproduktion „Pique Dame“.

Im August 2016 gewann Aziz Shokhakimov, der zuvor aus über 100 Kandidaten für das Konzertfinale mit der Camerata Salzburg nominiert wurde, den prestigeträchtigen Young Conductors Award der Salzburger Festspiele. Im August 2017 dirigierte er dort vor einem begeisterten Publikum das Preisträgerkonzert mit dem RSO Wien.

Seine Konzertprojekte in der Spielzeit 2018/19 beinhalteten u.a. eine Rückkehr zum RAI Torino, der Kammerphilharmonie Bremen und den Düsseldorfer Symphonikern, sowie Debüts beim MDR Sinfonieorchester, dem Orchestre National de Lyon, dem Antwerp Symphony Orchestra, Qatar Philharmonic Orchestra und Toronto Symphony Orchestra.

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