Cristian Măcelaru

Cristian Măcelaru

Cristian Măcelaru hat mit Beginn der Saison 2019/2020 die Position als Chefdirigent des WDR Sinfonieorchesters, einem der führenden Rundfunkorchester Europas, übernommen. Er ist außerdem künstlerischer Leiter und Dirigent des auf die aktuelle Orchestermusik fokussierten Cabrillo Festivals für zeitgenössische Musik, wo er im August seine dritte Saison leitete.
Der Dirigent erregte 2012 zum ersten Mal internationale Aufmerksamkeit, als er beim Chicago Symphony Orchestra für Pierre Boulez einsprang. Im selben Jahr erhielt er den Solti Emerging Conductor Award für junge Dirigenten, 2014 folgte der Solti Conducting Award.

Seitdem arbeitete er regelmäßig mit den besten amerikanischen Orchestern, darunter: Chicago Symphony Orchestra, New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Cleveland Orchestra, St. Louis Symphony und National Symphony Orchestra.

Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Philadelphia Orchestra: Seit seinem Debüt im April 2013 stand er mehr als 150 Mal auf dem Podium dieses Orchesters und fungierte dort drei Spielzeiten als Conductor in Residence.

In Europa ist Cristian Măcelaru bei vielen namhaften Orchestern als Gastdirigent gefragt, unter anderem beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Concertgebouw Orchestra, der Dresdner Philharmonie, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Orchestre National de France, dem BBC Symphony Orchestra , dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Hallé Orchestra, dem Schottischen Kammerorchester, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Danish National Symphony Orchestra.

Nach der Eröffnung der Spielzeit beim WDR in Köln mit Mahlers Vierter Sinfonie und Dvořáks Te Deum arbeitet Cristian Măcelaru mit dem Schwedischen Rundfunk-Sinfonieorchester, dem Belgischen Nationalorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Philadelphia Orchestra, der San Francisco Symphony, der Seattle Symphony, dem Barcelona Symphony Orchestra, dem Orchestre National de Lyon, dem Orchestre de Paris und dem Leipziger Gewandhausorchester zusammen. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Beethoven-Jahr 2020 leitet Cristian Măcelaru das New Japan Philharmonic in der Suntory Hall in Tokio.
Măcelaru debütiert in der laufenden Saison beim BBC Symphony Orchestra, dem Western Australian Symphony Orchestra, dem Melbourne Symphony Orchestra, dem Xi’an Symphony Orchestra in China und dem Singapore Symphony Orchestra.

Cristian Măcelaru wurde in Timișoara, Rumänien, geboren und stammt aus einer Musikerfamilie.
Als jüngstes von zehn Kindern erhielt er – wie alle seine Geschwister – schon früh Instrumentalunterricht und lernte das Geigenspiel. Sein Studium führte ihn von Rumänien an die Interlochen Arts Academy in Michigan, die University of Miami in Florida und die Rice University in Houston, wo er bei Larry Rachleff Dirigieren studierte. Anschließend vertiefte er seine Kenntnisse am Tanglewood Music Center und beim Aspen Music Festival in Meisterkursen bei David Zinman, Rafael Frühbeck de Burgos, Oliver Knussen und Stefan Asbury.

Măcelaru war der jüngste Konzertmeister in der Geschichte des Miami Symphony Orchestras und debütierte im Alter von 19 Jahren mit diesem Orchester in der Carnegie Hall. Außerdem spielte er zwei Spielzeiten lang bei den ersten Violinen des Houston Symphony Orchestras. Cristian Măcelaru lebt in Bonn.

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