David Afkham

David Afkham

Mit Beginn der Saison 2019/20 wird David Afkham Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Orquestra y Coro Nacional de España. In dieser Position möchte er auf den Erfolg seiner Amtszeit als Chefdirigent des Orchesters seit 2014 aufbauen, während derer er unter anderem von der Kritik gefeierte Aufführungen von Schönbergs „Gurreliedern“, Mahlers Sechster Sinfonie, Bruckners Neunter Sinfonie, Berlioz‘ „Symphonie Fantastique“ und Brahms‘ Requiem leitete. Der 1983 in Freiburg geborene Musiker ist ein gefragter Gastdirigent bei einigen der besten Orchester und Opernhäuser der Welt und hat sich in den letzten Jahren als einer der begehrtesten deutschen Dirigenten etabliert.

Zu kommenden Highlights zählen erneute Konzerte mit dem Chicago Symphony, dem Philadelphia Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem hr-Sinfonieorchester, dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia und dem NHK Symphony Orchestra, sowie Debüts mit dem Pittsburgh Symphony, dem Minnesota Orchestra und der Dresdner Philharmonie.

Afkham hat sich außerdem als Operndirigent einen Namen gemacht. 2014 gab er mit Verdis „La traviata“ ein viel beachtetes Operndebüt beim Glyndebourne Festival, später leitete er die Produktion auch bei Auftritten in Großbritannien und Irland im Rahmen von Glyndebourne on Tour. 2017 dirigierte er am Teatro Real in Madrid Ginasteras „Bomarzo“ in einer Produktion von Pierre Audi und wurde dafür von der Kritik einstimmig gefeiert. In der Spielzeit 2018/19 gab Afkham zwei deutsche Operndebüts mit Humperdincks „Hänsel und Gretel“ an der Oper Frankfurt und Wagners „Der fliegende Holländer“ an der Oper Stuttgart. Zu Beginn der Saison 2019/20 wird er am Theater an der Wien Aufführungen von Dvořáks „Rusalka“ leiten, später außerdem Produktionen von Wagners „Parsifal“, Weinbergs „Die Passagierin“, Mozarts „Così fan tutte“ und Strauss‘ „Arabella“.

Sechsjährig begann David Afkham mit dem Klavier- und Geigenunterricht. Im Alter von 15 Jahren ging er an die Hochschule für Musik Freiburg, um dort Klavier, Musiktheorie und Dirigieren zu studieren, und setzte sein Studium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar fort. Er war der erste Stipendiat des Bernhard Haitink Fund vor Young Talent und assistierte Maestro Haitink bei mehreren großen Projekten, darunter sinfonische Zyklen mit dem Chicago Symphony, dem Concertgebouw-Orchester und dem London Symphony Orchestra. 2008 gewann er die Donatella Flick Conducting Competition in London, 2010 erhielt er als erster Preisträger überhaupt den Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award. Von 2009 bis 2012 war er Assistenzdirigent des Gustav Mahler Jugendorchesters.

Zu den bisherigen Highlights seiner Tätigkeit als Gastdirigent zählen regelmäßige Auftritte im Wiener Musikverein, Konzerte mit dem Boston Symphony Orchestra beim Tanglewood Festival 2016 und 2017, sowie Projekte mit dem London Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Concertgebouw-Orchester, der Berliner Staatskapelle, dem DSO Berlin, der Dresdner Staatskapelle, dem Orchestre National de France, den Göteborger Symphonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic und beim Mostly Mozart Festival in New York.

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