Patrick Hahn

Patrick Hahn

Der Dirigent, Komponist und Pianist Patrick Hahn wurde 1995 in Graz geboren und erhält trotz seines jungen Alters bereits weltweite Anerkennung.

Als Dirigent verbinden ihn Zusammenarbeiten mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Luzerner Sinfonieorchester, den Hamburger Symphonikern, der NDR Radiophilharmonie, dem Israel Chamber Orchestra, oder dem Orquestra Simfònica de les Illes Balears sowie mit Opernhäusern wie der Bayerischen Staatsoper München, der Staatsoper Hamburg und der Ungarischen Staatsoper Budapest.

Kommende Spielzeiten halten einiges bereit: Debüts mit der Dresdner Philharmonie, dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Klangforum Wien, dem recreation – Großes Orchester Graz, und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, ebenso wie eine Frankreich-Tournee mit der Opéra de Rouen Normandie und eine Japan-Tournee mit dem Orchestra Ensemble Kanazawa.

Als Pianist konzertierte er mit dem Orchester des Mozarteum Salzburg und war Liedbegleiter im Wiener Musikverein. Während der Spielzeit 17/18 arbeitete er außerdem als Solorepetitor an der Staatsoper Hamburg.

Seine musikalische Ausbildung begann Hahn als Knabensolist bei den Grazer Kapellknaben. Noch während seiner Zeit als Schüler studierte er Klavier bei Maria Zgubic. Später absolvierte er ein Studium in Orchesterdirigat, Chorleitung und Korrepetition bei Martin Sieghart, Wolfgang Bozic, Johannes Prinz, Marc Piollet und Wolfgang Wengenroth an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. So folgte zwei Jahre nach der Matura der Bachelor of Arts im Jahre 2015 sowie der Master of Arts mit gerade einmal 21 im Jahre 2017, beide mit Auszeichnung. Noch während des Studiums wurde er zu Meisterkursen bei Kurt Masur und Bernard Haitink, sowie als Conducting Fellow zum Aspen Music Festival und an das Tanglewood Music Center eingeladen.

Stetiger Kontakt zur Oper als Knabensolist veranlasste ihn, mit zwölf Jahren seine erste Komposition zu verfassen: eine Oper namens „Die Frittatensuppe, welche 2008 unter seiner Leitung in Graz urausgeführt wurde.

Sein Debüt als Dirigent gab Patrick Hahn im September 2014 an der Ungarischen Staatsoper Budapest bei einem Galakonzert an der Seite von Ferruccio Furlanetto, Anja Kampe, Piotr Beczala und Andrea Rost. Sein Operndebüt folgte 2017 an der Staatsoper München mit einer Neuproduktion von „Kannst du pfeifen, Johanna?“ im Rahmen der Münchner Opernfestspiele.

2013 erhielt er mit seiner Komposition „Ameraustrica“ den 2. Preis beim Penfield Music Commission Project Contest. Im November 2014 wurde er für seine vielseitige musikalische Arbeit von der „Kleinen Zeitung“ in der Kategorie Junge Vorbilder als Steirer des Jahrzehnts ausgezeichnet. In den USA erhielt er als Pianist den Outstanding Soloist Award der Universität Wisconsin-La Crosse als bester Jazz-Pianist des 37. Jährlichen Jazz-Festivals. 2017 wurde ihm der Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft verliehen.

Patrick Hahn hat beim Musikverlag Tierolff Muziekcentrale sowie bei Helbling mehrere Kompositionen veröffentlicht.

Bei Konzerten sowie Konzert-Kabaretts, bei denen er sich selbst am Klavier begleitend mit Chansons und Liedern à la Georg Kreisler und Victor Borge auftritt, beweist Hahn regelmäßig seine Liebe zu und seinen Sinn für tiefsinnigen, manchmal auch schwarzen Humor.