Stanislav Kochanovsky

Stanislav Kochanovsky

Stanislav Kochanovsky wurde in St. Petersburg geboren und studierte am dortigen Konservatorium.

Heute gilt er als einer der intelligentesten und vielversprechendsten jungen Dirigenten Russlands.

Kochanovsky verfügt über fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in einer Vielzahl von Sinfonie- und Opernrepertoires, die er während seiner ersten Dirigentenjahre am Mikhailovsky Theatre und als Chefdirigent des State Safonov Philharmonic Orchestra erworben hat. Mittlerweile hat Kochanovsky bei Orchestern und Opernhäusern weltweit auf sich aufmerksam machen können.

In der Saison 2019/20 gibt Stanislav Kochanovsky sein Debüt mit dem Dänischen Nationalsymphonieorchester, dem Gürzenich-Orchester Köln und der Dresdner Philharmonie. Anschließend dirigiert er wieder das Niederländische Rundfunk-Symphonieorchester, das Orchester des Capitole de Toulouse, das Belgische Nationalorchester und das Melbourne Symphony Orchestra sowie das  St. Petersburg Philharmonic Orchestra, das Russian National Orchestra, das Mariinsky Orchestra und das Malaysian Philharmonic Orchestra. Neben seinem Engagement als Dirigent für das klassische Repertoire hat Stanislav Kochanovsky ein starkes Interesse daran, selten gespielte Werke zu dirigieren. In den letzten Saisons dirigierte er ein spezielles Repertoire wie Ligetis Requiem, Scriabin-Nemtins Prefatory Action "Mysterium" und Kodály Psalmus Hungaricus mit dem Belgian National Orchestra und Schostakowitschs unvollendete Oper The Gamblers in der Kammeroper St. Petersburg, aber auch Myaskovskys Silence und Medtners Klavierkonzert Nr. 1 mit dem National Philharmonic Orchestra of Russia in Moskau sowie Kantaten von Jan van Gilse („Sulamith“) und Sergei Tanejev („John of Damascus“) mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra. Stanislav Kochanovsky engagiert sich ebenfalls dafür, Werke lebender Komponisten wie Fedele, Broström, Visman, Campogrande, Martinsson, Golijov, Thorvaldsdottir, Tarnopolski oder Rääts auf die Bühne zu bringen. 

„Stanislav Kochanovsky regiert mit außergewöhnlich eleganten Bewegungen, großer Flexibilität und Zartheit“- Anna Mika / Kronenzeitung (Opernhaus Zürich)

„… Seine Geste ist elegant, schön und sehr raffiniert, was fast den Klang zu formen scheint.“- Stefano Ceccarelli / L'Ape Musicale (L'Accademia Nazionale di Santa Cecilia)

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