Dresdner Jugendsinfonieorchester am HSKD

Dresdner Jugendsinfonieorchester am HSKD

Das Dresdner Jugendsinfonieorchester des Heinrich-Schütz-Konservatoriums blickt auf eine über 50-jährige Geschichte zurück. Jahrzehntelang war es als Streichorchester des Pionierpalastes in Dresden musikalisch präsent. In den 90er Jahren fand es über mehrere Zwischenstationen und den Wechsel der Trägerschaft an das Konservatorium zu seinem jetzigen Profil und Namen.

Das Ensemble hat derzeit 72 Mitglieder im Alter von 13 bis 22 Jahren, die mehrheitlich, aber nicht notwendigerweise, Schüler des Konservatoriums sind. Grundlagen der Orchesterarbeit sind die dreistündigen wöchentlichen Proben, die halbjährlich durch ein Intensivwochenende ergänzt werden.

Pro Schuljahr erarbeiten die jungen Musiker in der Regel drei Programme, die dann bei mehreren Konzerten in Dresden und Umgebung und auch auf Konzertreisen präsentiert werden. So war das Orchester in den frühen 90er Jahren regelmäßig bei den Dresdner Musikfestspielen zu hören, außerdem beim Sächsisch-Böhmischen-Musikfestival, in der Kreuzkirche und in der Semperoper. Ebenso konzertierte es bereits im Berliner Schauspielhaus und im Gewandhaus Leipzig. Mit der Unterstützung von ehemaligen Orchestermitgliedern und Freunden des Klangkörpers konnte 1994 die erste CD produziert werden. Ein Jahr später nahm das Orchester erfolgreich am Sächsischen Landeswettbewerb der Jugendsinfonieorchester teil und wurde 1996  zum Bundesorchesterwettbewerb eingeladen. Mit dem Weihnachtskonzert 2006 „Vergessen?“, in dem sich das Ensemble gegen neonazistische Gedanken positioniert hat, konnte sich das Ensemble mit einem engagierten Vortrag unbekannter Werke der Dresdner Musikgeschichte nachhaltig als ein unverzichtbarer Bestandteil des regionalen Kulturlebens unter Beweis stellen.

Im Januar 2006 hat die Dresdner Philharmonie die Patenschaft für das Jugendorchester übernommen. Ergebnis dieser Zusammenarbeit wird auch dieses Jahr (wir haben keine Angst vor dem 13. Jahr!...) wieder das gemeinsam veranstaltete Familienkonzert werden und mit den Paten im Konzertsaal des Kulturpalastes zu spielen, ist zweifellos ein erster Höhepunkt des Schuljahres.

Nach der viel beachteten Tanzproduktion „MASSE“, die mit großem Erfolg in diesem Jahr im Festspielhaus Hellerau herauskam, steht für 2020 eine ganz neue schöne Herausforderung an: das DJSO wird erstmals eine Aufführungsserie des Musicals „Emil und die Detektive“ als Kooperation mit der Staatsoperette im Kraftwerk Mitte spielen.

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