Percussion-Ensemble Markleeberg der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster"

Percussion-Ensemble Markleeberg der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster"

Das Percussion-Ensemble Markkleeberg der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ (Landkreis Leipzig) wurde 2007 gegründet und wird seitdem von Thomas Laukel geleitet und betreut.
Es hat es sich zur Aufgabe gemacht dem Publikum den faszinierenden Klangreichtum der unterschiedlichsten Schlaginstrumente näher zu bringen. Das Repertoire ist äußerst vielschichtig und reicht von traditioneller Perkussionsmusik aus Südamerika oder Afrika über komplexe Neue Musik bis hin zu unterhaltsamen Stücken, die ohne herkömmliches Instrumentarium auskommen und Alltagsgegenstände oder den eigenen Körper zum Klingen bringen. Vor allem finden sich in den Konzertprogrammen aber eigene Bearbeitungen, beispielsweise von Johann Sebastian Bach, Georges Bizet, Leonard Bernstein, Modest Mussorgski und Astor Piazzolla, welche durch die Umsetzung auf Marimba, Vibraphon, Glockenspiel und Xylophon einen ganz neuen Charakter erhalten.
Die jungen Musiker im Alter von acht bis zwanzig Jahren proben und konzertieren sowohl in großer Formation mit bis zu 25 Mitwirkenden als auch in verschiedenen kleineren Gruppen. Die Besetzung ist hierbei einem stetigen Wandel unterzogen: Bedingt durch Ausbildung oder Studium verlassen erwachsene Schüler das Ensemble, dafür wachsen jüngere Instrumentalisten neu in die Gemeinschaft hinein. In den Reihen des Percussionensembles Markkleeberg finden sich viele Landes- und Bundespreisträger von Jugend musiziert und anderen Musikwettbewerben. Das Ensemble wurde beim Sächsischen Orchesterwettbewerb ausgezeichnet und nahm daraufhin 2016 mit sehr gutem Erfolg am Deutschen Orchesterwettbewerb in Ulm teil. Im Frühjahr 2019 brachte das Ensemble gemeinsam mit dem Landesjugendorchester Sachsen die Komposition „New York“ von Garvin Bryars zur deutschen Erstaufführung. Zum 10-jährigen Bestehen erschien die CD „Amerika“ mit Werken von John Cage, Ney Rosauro, Steve Reich, Leonard Bernstein, Astor Piazzolla und Zequinha de Abreu.