Trio Azul

Trio Azul

Drei Stimmen, drei Instrumente und der melancholisch-lebensfrohe Klang der mexikanischen Musik. Die Musiker des Trio Azul – Omar Plasencia, Anibal Civilotti und Kurt Holzkämper – gehören zur Stammbesetzung der populären lateinamerikanischen Band Grupo Sal.

Anibal Civilotti (Vocal / Gitarre)

Als Sohn eines berühmten Tangosängers am 12.07.1952 geboren, flüchtete Aníbal Civilotti 1976 als politisch Verfolgter aus seinem Heimatland Argentinien, studierte in Barcelona Komposition und bildete sich auf der Gitarre weiter. Zu dieser Zeit war er Teil des argentinischen Vocalensembles „Canto de Cantares“, mit dem er 1978 auf Europa-Tournee ging. Nach einer Deutschland-Tournee mit der Salsagruppe „Obatala“ im Jahr 1979 ließ er sich in Deutschland nieder und machte sich durch zahlreiche Auftritte als Percussionist, Gitarrist und Sänger einen Namen in der lateinamerikanischen Musikszene.

1992 gründete Aníbal Civilotti das „Buenos Aires Tango Trio“ und spielte bei verschiedenen lateinamerikanischen Bands und Studioproduktionen mit.

Seit 2004 ist Aníbal Civilotti Mitglied der Grupo Sal.

Omar Plasencia León (Percussion / Vibraphon / Vocal)

aus Caracas, Venezuela, ist einer der bekanntesten lateinamerikanischen Percussionisten und Vibraphonisten in Deutschland. Er absolvierte ein Musikstudium in Maracay (1971-76) und in Caracas (1976-80). Kurse bei namhaften Lehrern in Nizza, Venedig und New York erweiterten sein musikalisches Wissen und Können. So spielt er als hervorragender Musiker, Komponist und Arrangeur in verschiedenen Gruppen sowohl Salsa („Grupo Mango“, „Orquesta Guayaba“) und Latin-Jazz („Grupo Bambú“) als auch zeitgenössische („Ensamble Contemporáneo de Percusión Simon Bolívar“) und klassische Musik („Orquesta Sinfónica Simon Bolívar“, „Orquesta Sinfónica Municipal de Caracas“).

Kurt Holzkämper (Bass)

studierte Jazz- und Popularmusik, Musikproduktion und Musikpädagogik. Er spielte u.a. mit Frank Kimbrough und John King (NY), Meschiya Lake (New Orleans), Johannes Enders (D), Daniel „Topo” Gioia (Argentinien), den Brasilianern Edmundo Carneiro (Tania Maria), Don Pi und Luiz Brasil (Gil Gilberto, Caetano Veloso).

Konzertreisen nach Russland, Ukraine, USA und Nicaragua bilden eine wichtige Grundlage für die Vielseitigkeit seines musikalischen Schaffens. So vereinen sich in seinem Bassspiel Jazz, brasilianische und lateinamerikanische Elemente.

Fernseh- und Tanzproduktionen zusammen mit dem Hamburger Stepptänzer Thomas Marek (u.a. NOLA 2015, Kampnagel), CD-Einspielungen, Dokumentarfilm- und Hörbuchvertonungen und seine unterschiedlichen Lehrtätigkeiten, u.a. E-Bass und elektronische Improvisations-konzeption an der Hochschule für Musik in Würzburg, markieren seine rege Tätigkeit als Musiker, Dozent und Komponist.