Solisten-Archiv

Baiba Skride

Baiba Skride

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für ihre inspirierenden Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Boston und Chicago Symphony Orchestra, New York Philharmonic, London Symphony, Concertgebouw Orkest Amsterdam oder dem Orchestre de Paris. Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen Marin Alsop, Christoph Eschenbach, Mikko Franck, Jakub Hrůša, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Andres Orozco-Estrada, Kirill Petrenko, Yannick Nézet-Séguin, Tugan Sokhiev, John Storgårds und Simone Young.

Im Sommer 2018 kehrt Baiba Skride zum NHK Symphony Orchestra Tokyo unter Jukka-Pekka Saraste zurück und spielt erneut beim Tanglewood Music Festival, sowohl Kammermusik wie auch Konzerte mit dem Boston Symphony Orchestra. Mit dem Orchester aus Boston folgt eine Europatournee unter Andris Nelsons, die sie mit Leonard Bernsteins Serenade zu den BBC Proms, in die Elbphilharmonie Hamburg, in den Musikverein Wien, das KKL Luzern, in die Philharmonie de Paris und in das Concertgebouw Amsterdam führt. Weitere Höhepunkte in der Spielzeit 2018/19 sind Wiedereinladungen zu den Münchner Philharmonikern, zum Mozarteumorchester Salzburg, City of Birmingham Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic Orchestra, Helsinki Philharmonic Orchestra, Gothenburg Symphony Orchestra, sowie auch zu den Orchestern in Baltimore, Houston, Toronto, Vancouver und Utah. Im Frühjahr 2019 wird sie das neue Violinkonzert von Sebastian Currier uraufführen, ein Auftragswerk des Boston Symphony Orchestra und des Gewandhausorchesters Leipzig. Zudem geplant sind weitere Aufführungen von Sofia Gubaidulinas Violinkonzert Offertorium und des Tripelkonzerts für Violine, Violoncello und Bajan.

Baiba Skride ist auch als Kammermusikerin in den wichtigsten Spielstätten weltweit zu Gast. Zu ihren Partnern zählen Alban Gerhardt, Brett Dean, Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta, Bertrand Chamayou, Xavier de Maistre und ihre Schwester Lauma Skride. 2018/2019 spielt das Skride Quartet mit Lauma Skride, Harriet Krjgh und Lise Berthaud unter anderem bei der Schubertiade Hohenems, in der Wigmore Hall London, im Pariser Louvre, und im Muziekgebouw Eindhoven. In Sommer 2018 debütiert das Quartett beim Tanglewood Music Festival und geht im März 2019 auf Tournee in den USA. Zudem konzertiert Baiba Skride mit Daniel Müller-Schott und Xaiver de Maistre als Trio in Innsbruck, Budapest, St Pölten, Hannover, Coesfeld und Düsseldorf.

Für Orfeo spielte Baiba Skride zahlreiche Aufnahmen ein, darunter jüngst eine CD mit Violinkonzerten der amerikanischen Komponisten Leonard Bernstein, Erich Wolfgang Korngold und Miklós Rózsa mit dem Gothenburg Symphony und dem Tampere Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Santtu-Matias Rouvali. Außerdem vorgesehen sind die Veröffentlichungen ihrer Bartók Aufnahme mit dem WDR Sinfonieorchester unter Eivind Aadland sowie ihrer Debütaufnahme mit dem Skride Quartett.

Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel. Sie spielt die Stradivari “Yfrah Neaman”, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society.