Solisten-Archiv

David Fray

David Fray

Obwohl von der Presse oft mit Glenn Gould verglichen - wegen seiner Vorliebe für Bach und gewisser Parallelen im Habitus - sieht der französische Pianist David Fray sein Vorbild vor allem in Wilhelm Kempff, dessen „perfekte Kombination aus strukturellem Denken und musikalischer Poesie“ ihn beeindruckt. Der Schwerpunkt seines Repertoires liegt auf den Werken der großen deutsch-österreichischen Tradition von Bach, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann bis Schönberg.

David Fray arbeitet mit berühmten Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Daniele Gatti, Riccardo Muti, Yannick Nézet-Séguin, Esa-Pekka Salonen und Jaap van Zweden und konzertiert mit bedeutenden Orchestern (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Münchner Philharmoniker, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Wiener Symphoniker, Orchestre de Paris, Concertgebouw Orchester Amsterdam, New York Philharmonic, San Francisco Symphony). Er gastiert regelmäßig in den renommierten Konzerthäusern und Festivals Europa, Asien und den USA (Théatre des Champs-Elysées Paris, Wigmore Hall London, Musikverein Wien, Berliner und Kölner Philharmonie, Carnegie Hall New York, Suntory Hall Tokyo, Salzburger Festspiele, BBC Proms, Schubertiade Hohenems).

Bei seinem Exklusivlabel Erato (Warner Classics) sind vielgepriesene Einspielungen erschienen, darunter Bachs Klavierkonzerte mit der Kammerphilharmonie Bremen (auch filmisch dokumentiert in der DVD „Swing, Sing and Think“ von Bruno Monsaingeon), Klavierkonzerte von Mozart mit dem Philharmonia Orchestra London, und zuletzt ein Album mit Sonaten von Franz Schubert. Arte-TV hat Fray eine Dokumentation gewidmet.

David Fray wurde 1981 in Tarbes (Südfrankreich) geboren, begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel und studierte bei Jacques Rouvier am Conservatoire national supérieur de musique in Paris. Er erhielt wichtige Auszeichnungen, darunter den Echo-Klassik 2009 sowie den Preis der Victoires de la musique classique als „Instrumentalist des Jahres“ 2010.