Andrei Ioniţă

Andrei Ioniţă

Andrei Ioniță gewann den ersten Preis beim Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb 2015, sowie Preise der ARD, des Grand Prix Emanuel Feuermann und der Aram Khachaturian International Competition. Von 2016 bis 2018 war er ein New Generation Artist der BBC und ist in der Spielzeit 2019/20 Artist in Residence der Hamburger Symphoniker.

Neben Konzerten in Hamburg debütiert er in der Spielzeit 2019/20 mit dem Philharmonia Orchestra unter Gergely Madaras, dem Detroit Symphony Orchestra unter Elena Schwarz, der Dresdner Philharmonie unter Krzysztof Penderecki, der Bournemouth Symphony unter Marta Gardolińska und der Turku Philharmonie unter Christian Vásquez. Außerdem kehrt er zum Orchestre National de Belgique unter Cristian Măcelaru, dem Russischen Nationalorchester unter Mikhail Pletnev, den Sankt Petersburger Philharmonikern unter Ion Marin und dem Rochester Philharmonic unter Ward Stare zurück.

Zu den Höhepunkten der letzten beiden Spielzeiten zählten Konzerte mit den Münchner Philharmonikern unter Valery Gergiev, dem Orchestre symphonique de Montréal unter Kent Nagano, dem BBC Philharmonic unter Omer Meir Wellber und John Storgårds, dem Royal Scottish National Orchestra unter Karl-Heinz Steffens, dem San Diego Symphony unter Case Scaglione, dem Yomiuri Nippon Symphony unter Sylvain Cambreling und dem BBC National Orchestra of Wales unter Ainars Rubikis.

Ioniță gab zuletzt Rezitals in der Carnegie Hall, dem Konzerthaus Berlin, der Elbphilharmonie, der Tonhalle Zürich, dem LAC Lugano und dem L’Auditori in Barcelona, sowie bei den Festivals Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Verbier und Martha Argerich. Kommende kammermusikalische Engagements umfassen u.a. die Zusammenarbeit mit Musikern wie Stephen Hough, Cédric Tiberghien und Kian Soltani in der Wigmore Hall und dem Pierre Boulez Saal. Sein im März 2019 bei Orchid Classics erschienenes Debütalbum, auf welchem neben Bach und Kodály die Weltpremiere eines Werkes von Brett Dean zu hören ist, veranlasste Gramophone ihn als „einen Cellisten von höchstem Können, musikalischer Fantasie und Engagement für die Musik unserer Zeit“ zu feiern.

Andrei Ioniță, 1994 in Bukarest geboren, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht und erhielt drei Jahre später seinen ersten Cellounterricht. Er studierte bei Ani-Marie Paladi an der Musikschule Iosif Sava in Bukarest sowie bei Professor Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin, wo er derzeit lebt. Er ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und spielt auf einem Cello von Giovanni Battista Rogeri aus dem Jahre 1671, welches ihm von der Stiftung zur Verfügung gestellt wird.

Aktuelle Konzerte