Christina Landshamer

Christina Landshamer

Die gebürtige Münchnerin Christina Landshamer studierte an der Hochschule für Musik und Theater bei Angelica Vogel sowie anschließend in der Liedklasse von Konrad Richter und in der Solistenklasse bei Dunja Vejzović an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Heute ist sie eine vielseitige und weltweit gefragte Konzert-, Opern- und Liedsängerin. Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Daniel Harding, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Stéphane Denève, Christian Thielemann oder Riccardo Chailly führt sie zu bedeutenden Orchestern in Europa wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der NDR Elbphilharmonie Hamburg, zum Gewandhausorchester Leipzig, dem SWR Sinfonieorchester, Concertgebouw Orkest, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestre de Paris, der Accademia di Santa Cecilia, aber auch in die USA und Kanada, zum New York Philharmonic Orchestra, dem Pittsburgh und dem Montreal Symphony Orchestra.

Die Saison 2018/2019 begann Christina Landshamer mit Mahlers Vierter Symphonie mit dem Budapest Festival Orchestra auf Festival-Tournee. Beim WDR Sinfonieorchester in Köln war sie gleich zwei Mal während der Saison zu Gast: in Brittens „Les Illuminations“ und in Mozarts Requiem. Im Wiener Musikverein und in Grafenegg war sie mit dem Tonkünstler-Orchester in Haydns „Schöpfung“ zu hören. In Haydns „Jahreszeiten“ sang sie in Porto mit dem Orquestra Sinfónica do Porto unter Leopold Hager, später im gleichen Werk mit dem Antwerp Symphony Orchestra unter Philippe Herreweghe. Zum Jahresende stand traditionell Bachs Weihnachtsoratorium auf dem Programm beim Chor des Bayerischen Rundfunks und dem Kammerorchester Basel in München, Basel und Luzern. Beim Danish National Symphony Orchestra unter der Leitung von Manfred Honeck sang Christina Landshamer in einer konzertanten Aufführung von Beethovens „Fidelio“. In Carl Nielsens 3. Symphonie war sie Solistin beim Tonhalle-Orchester Zürich unter Alan Gilbert. Eine Tournee mit dem Sinfonieorchester Basel und Marek Janowski führte sie nach Basel, Brescia, Bergamo und Aix-en-Provence. Auch mit dem Orchestre des Champs-Elysées war sie wieder auf Tour (Mendelssohns Elias). Engagements führten auch über den Ozean: Christina Landshamer kehrte zurück zum Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck, diesmal als Solistin in Beethovens 9. Symphonie.

Opernengagement brachten Christina Landshamer schon früh an die Opéra du Rhin, die Stuttgarter Staatsoper und die Komische Oper Berlin, zum Theater an der Wien und Nikolaus Harnoncourt sowie zu den Salzburger Festspielen und Simon Rattle. Es folgten Engagements u. a. als Pamina an der Oper Amsterdam in Simon McBurneys „Zauberflöte“, als Ännchen in der Neuproduktion von Webers „Freischütz“ unter Christian Thielemann, als Almirena/„Rinaldo“ in Glyndebourne und als Sophie/„Rosenkavalier“ an der Lyric Opera of Chicago. An der Bayerischen Staatsoper sang sie zuletzt 2018 als Woglinde im „Rheingold“. In einer von La Fura dels Baus inszenierten „Schöpfung“ war Christina Landshamer im Sommer 2018 in der Seine Musicale in Paris sowie im New Yorker Lincoln Center in spektakulären Aufführungen zu erleben.

Mit ihrer warmen, lyrischen Sopranstimme ist sie darüber hinaus eine ideale Liedsängerin: Auf ihrer ersten Lied-CD kombiniert sie gemeinsam mit Gerold Huber einzigartig Lieder von Robert Schumann und Viktor Ullmann (Oehms Classics). Das Duo war bereits bei der Schubertiade Schwarzenberg und in der Londoner Wigmore Hall zu erleben, wohin Christina Landshamer auch in der vergangenen Saison zurückkehrte. In der Weill Recital Hall der Carnegie Hall gab sie ihr amerikanisches Lied-Debüt mit dem Ensemble Midtvest.

Sehr umfassend sind die Aufnahmen mit Christina Landshamer, darunter beide Haydn-Oratorien „Jahreszeiten“ und „Schöpfung“ unter Philippe Herreweghe oder Bizets „Carmen“ unter Simon Rattle; auf DVD erschienen Haydns „Il mondo della luna“ (Concentus musicus/Nikolaus Harnoncourt), Bachs Matthäus-Passion und Mahlers Sinfonie Nr. 4 (beides Gewandhausorchester Leipzig/Riccardo Chailly), die h-Moll-Messe unter Peter Dijkstra sowie Mozarts „Zauberflöte“ (Nederlandse Opera).

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