Karen Gomyo

Karen Gomyo

Die in Tokyo geborene Violinistin Karen Gomyo begann ihre musikalische Karriere in Montreal und New York und zog kürzlich nach Berlin.

Höhepunkte der Spielzeit 2018/19 waren ihre Debüts mit dem Philharmonia Orchestra unter Jakub Hrusa, dem Royal Northern Sinfonia unter Karina Canellakis sowie dem BBC Symphony unter Ben Gernon beim Eröffnungskonzert der Dubai Proms. Ferner trat sie erneut mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Minnesota Orchestra sowie den Sinfonieorchestern aus San Francisco, Houston, Oregon, Vancouver und Dallas auf.

Zu ihren Engagements in Europa aus jüngster Zeit zählen Konzerte mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem Dänischen Radio-Sinfonieorchester, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Residentie Orkest und dem Wiener Kammerorchester.

Gomyo engagiert sich sehr für zeitgenössische Werke und gab die nordamerikanische Premiere von Matthias Pintschers Concerto Nr. 2 „mar’eh“, gemeinsam mit dem National Symphony Orchestra unter der Leitung des Komponisten selbst, sowie von Peteris Vasks‘ „Vox Amoris“ mit dem Lapland Chamber Orchestra unter der Leitung von John Storgårds. Im Mai 2018 spielte sie zusammen mit dem Chicago Symphony Orchestra und Esa-Pekka Salonen die Uraufführung von Samuel Adams neuem Kammerkonzert und löste damit Begeisterung unter den Kritikern aus.

Kammermusikalisch und in Rezitals ist Karen Gomyo bei zahlreichen Festivals in Nordamerika und Europa aufgetreten, darunter das Seattle Chamber Festival, das Australian Festival of Chamber Music und ihr alljährliches Kammermusik-Projekt mit dem Louisiana Museum of Modern Art in Dänemark. Für die Zukunft plant sie ein Klavier-Trio mit Olli Mustonen und Julian Steckel.