Leila Josefowicz

Leila Josefowicz

Leila Josefowicz‘ leidenschaftliches Eintreten für zeitgenössisches Repertoire für Violine spiegelt sich in ihren vielfältigen Programmen und ihrer Begeisterung für neue Werke wider. Für ihre herausragenden Leistungen und ihre Exzellenz in der Musik wurde sie 2018 mit dem Avery Fisher Prize ausgezeichnet. 2008 erhielt sie ein renommiertes MacArthur-Stipendium und reihte sich damit ein in eine Riege prominenter Wissenschaftler, Schriftsteller und Musiker, welche einzigartige Beiträge zum zeitgenössischen Leben geleistet haben.

Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2019/20 zählen die Saisoneröffnung des London Symphony Orchestra mit Sir Simon Rattle und die Rückkehr zum San Francisco Symphony Orchestra unter seinem neuen musikalischen Leiter Esa-Pekka Salonen, um dessen Violinkonzert aufzuführen. Weitere Engagements umfassen Konzerte mit dem Los Angeles Philharmonic, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Chicago Symphony Orchestra und dem City of Birmingham Symphony Orchestra, bei denen sie mit renommierten Dirigenten wie Susanna Mälkki, Matthias Pintscher und John Adams zusammenarbeiten wird.

Josefowicz wird von vielen lebenden Komponisten sehr geschätzt und hat bereits zahlreiche Konzerte zur Uraufführung gebracht, darunter Werke von Colin Matthews, Steven Mackey und Esa-Pekka Salonen, welche alle speziell für sie geschrieben wurden. In dieser Spielzeit wird sie die britische Erstaufführung von Helen Grimes Violinkonzert mit dem BBC Symphony Orchestra und Dalia Stasevska geben. Weitere Premieren der jüngeren Vergangenheit umfassten John Adams‘ „Scheherazade.2 (Dramatic Symphony for Violin and Orchestra)“ im Jahre 2015 mit dem New York Philharmonic und Alan Gilbert sowie Luca Francesconis „Duende – The Dark Notes“ im Jahre 2014 mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra und Susanna Mälkki.

Gemeinsam mit dem Pianisten John Novacek, mit dem sie seit 1985 eng zusammenarbeitet, gab sie Rezitals in weltberühmten Häusern wie der Zankel Hall in New York, dem Kennedy Center in Washington DC und der Wigmore Hall in London, sowie in Reykjavik, Chicago, San Francisco und Santa Barbara. In dieser Saison treten sie gemeinsam in der Library of Congress in Washington DC, dem Park Avenue Armory in New York und dem Amherst College auf. Außerdem wird sie mit Thomas Adès die Uraufführung seines neuen Konzertes für Violine und Klavier in der Fondation Louis Vuitton in Paris und die japanische Premiere in der Tokyo Opera City Cultural Foundation geben.

Leila Josefowicz hat mehrere Aufnahmen veröffentlicht, insbesondere für die Deutsche Grammophon, Philips/Universal und Warner Classics. Auf ihrem neuesten Album, welches 2019 erschienen ist, ist u.a. Bernd Alois Zimmermanns Violinkonzert, aufgenommen mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Hannu Lintu, zu hören. Für ihre Einspielungen von „Scheherazade.2“ mit dem St. Louis Symphony unter der Leitung von David Robertson sowie Esa-Pekka Salonens Violinkonzert mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung des Komponisten war sie bereits für den Grammy Award nominiert.

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