Solisten

Lester Lynch

Lester Lynch

Lester Lynch ist bekannt für seine charismatischen Darstellungen und seine markante Stimme und erhält er weltweit glänzende Kritiken für seine Auftritte in einigen der wichtigsten Bariton-Rollen, von Scarpia über Rigoletto bis Count di Luna.

In jüngerer Vergangenheit interpretierte er Lescaut in Puccinis „Manon Lescaut“ im Festspielhaus Baden-Baden unter dem Dirigat von Sir Simon Rattle, Crown in „Porgy and Bess“ an der Opéra de Montréal, Amonasro in Verdis „Aida“ an der Pittsburgh Opera und Nottingham in „Roberto Devereaux“ sowie Count di Luna in „Il Trovatore“ an der Minnesota Opera. An der portugiesischen Calouste-Gulbenkian-Stiftung gab er Debüts als Iago in Verdis „Otello“ und in der Titelrolle in Falstaff.

Kommende Engagements sind unter anderem Nabucco an der Welsh National Opera, Amonasro an der Bergen National Opera und Shylock in „Der Kaufmann von Venedig“ an der Warschauer Nationaloper. Außerdem wird er Verdis Iago im „Otello“, Gershwins Porgy in „Porgy and Bess“ sowie eine CD mit französischen Arien beim Label Pentatone Classics aufnehmen.

Lynch hat mit einigen der weltweit anerkanntesten Dirigenten und Regisseuren zusammengearbeitet: Sir Andrew Davis, Placido Domingo und John DeMain, sowie Sir Richard Eyre, Christopher Alden und Francesca Zambello.

Sein Auftritt als Crown in „Porgy and Bess“ mit der San Francisco Opera erschien kürzlich auf DVD. Pentatone Classics veröffentlichte außerdem seine Aufnahmen zweier Opern des zeitgenössischen Komponisten Gordon Getty: die Hauptrolle Plumpjack und Cauchon in „Joan and the Bells“. Eine weitere nennenswerte Veröffentlichung ist die von Mahlers 8. Sinfonie unter dem Dirigat von JoAnn Falletta.

Als versierter Konzertsänger hat Lynch ein breites und vielseitiges Repertoire mit Orchestern weltweit zur Aufführung gebracht: Er stand unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, den New Yorker Philharmonikern, dem National Symphony Orchestra, dem Houston Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra und dem American Symphony Orchestra auf der Bühne. Sein kürzlich erfolgtes Solo-Debüt in der Carnegie Hall mit Karl Amadeus Hartmanns „Gesangsszene“ gemeinsam mit dem American Symphony Orchestra wurde mit glänzenden Kritiken bedacht.

Lynch wurde mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter die Preise der Metropolitan Opera National Council Audition, des George London Gesangwettbewerbs und der Sullivan Award. Seine Arbeit mit dem Opera Theatre of Saint Louis brachte ihm den Richard Gaddes Award.

Seine Freiwilligenprojekte umfassen unter anderem zwei Engagements beim Harare International Festival of Arts in Zimbabwe 2012 und 2013, bei denen er gemeinsam mit einer Gruppe von Kollegen eine Nacht voller Arien und Ensembleszenen kreierte.