Roxana Constantinescu

Roxana Constantinescu

Roxana Constantinescu ist bekannt für den facettenreichtum ihres musikalischen Könnens, für ihre Kapazität, unterschiedliche Stile mit demselben Anmut, derselben Hingabe und Ehrlichkeit zu interpretieren. Die Spielzeit 2017/18 begann für sie mit Beethovens 9. Sinfonie, mit der sie beim George Enescu Festival in Rumänien auftrat, gefolgt von einem Galakonzert mit Roberto Alagna im Musikkens Hus Aalborg und einem Programm mit Mozart und Bach in der Tschaikowsi-Konzerthalle in Moskau unter dem Dirigat von Helmuth Rilling. Kommende Verpflichtungen beinhalten unter anderem die Titelrolle in „Carmen“ am Teatro Lirico Cagliari und der Opera de Oviedo, „Elias“ mit dem Bach Collegium Japan in Leipzig, Brittens „Les Illuminations“ beim Festival Portogruaro und die Rolle des Annio in „La Clemenza di Tito“, ebenfalls an der Opera de Oviedo.

Zu nennenswerten Engagements letzter Spielzeiten zählen eine Wiederaufführung von Hasses „Siroe“ an der Opéra de Lausanne, Händels „Messias“ in der Mr. Matthews Hall und am Auditorium Grafenegg mit dem Tonkünstlerorchester, eine Aufnahme und Aufführungen von Beethovens Missa solemnis in der Tokyo Opera City Concert Hall mit dem Bach Collegium Japan und Masaaki Suzuki, Auftritte mit der internationalen Bachakademie Stuttgart und Hans-Christoph Rademann in der Walt Disney Hall, Princeton und Fort Lauderdale sowie eine Rückkehr nach Moskau unter dem Dirigat von Helmuth Rilling. Roxana Constantinescu debütierte unlängst mit Bachs Johannespassion im Konzerthaus Berlin und in Verdis „Falstaff“ beim Verbier Festival, ebenso wie an der Opéra de Oviedo als Cherubino in „Le Nozze di Figaro“ und am National Center of Performing Arts Peking als Rosina in „Il Barbiere di Siviglia“. Sie trat in Hasses „Siroe“ in der Tschaikowski Halle Moskau, dem Concertgebouw Amsterdam und dem Krakauer Kongresszentrum auf und kehrte in Norma ans Teatro La Fenice ebenso wie in Produktionen von Mozart und Arvo Pärt zu den Philharmonikern aus Los Angeles, zurück.

Constantinescu gab viel beachtete Debüts an der Züricher Oper und dem Teatro la Fenice als Adalgisa in „Norma“, an der israelischen Oper als Fenena in „Nabucco“, an der Opéra Royal de Versailles als Emira in „Siroe“, am Teatro dell’Opera di Roma in „Manon Lescaut“ und bei den Philharmonikern aus Los Angeles in „Così fan tutte“. Andere Auftritte absolvierte sie als Rosina in „Il Barbiere di Siviglia“ an der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin und dem New National Theatre Tokyo, als Despina in „Così fan tutte“ und Zerlina in „Don Giovanni“ an der Los Angeles Opera, als Nicklausse in „Les Contes d’Hoffmann“ am Theater an der Wien, als Dorabella in „Così fan tutte“ und Fatime in „Oberon“ am Théâtre du Capitole Toulouse, als Charlotte in „Werther“ und in „La Cenerentola“ an der Minnesota Opera.

Von 2007 bis 2010 war Constantinescu Teil des Solistenensembles der Wiener Staatsoper, wo sie unter anderem in den Rollen von Rosina, Cherubino, Zerlina, Nicklausse, Lola, Fjodor und Stéphano debütierte. Sie ist mit einigen der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit aufgetreten: u.a. Seiji Ozawa, Pierre Boulez, Riccardo Muti, Fabio Luisi, James Conlon, Gustavo Dudamel, Kirill Petrenko, Sir Neville Marriner, Jeffrey Tate, Yannick Nézet-Séguin, Bertrand de Billy, Franz Welser-Möst, Manfred Honeck. Sie trat u.a. mit dem Sinfonieorchester aus Chicago, den Wiener Philharmonikern, den Münchener Philharmonikern, dem Sinfonieorchester aus Toronto, dem Bayerischen Radiosinfonieorchester, dem Sinfonieorchester aus Seattle und dem Stuttgarter Radiosinfonieorchester auf.

Roxana Constantinescu ist außerdem eine versierte Liedinterpretin und gab Rezitals in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, dem Musikverein Wien u.a.m. Sie nahm unter anderem für Hänssler Classic, OEHMS Classics, SWR, CSO Resound, Artmode Records sowie den Weltbild- und den Carus-Verlag CDs auf. Ihre CD mit Stravinskys „Pulcinella“ unter dem Dirigat von Pierre Boulez war 2010 für den Grammy Award nominiert.