Solisten

Simeon Esper

Simeon Esper

Der aus Michigan stammende Tenor Simeon Esper studierte Gesang an der Florida State University Tallahassee und kam 2003 nach Deutschland, wo er für vier Jahre festes Ensemblemitglied am Theater Bielefeld war. Es folgten Gastspiele u.a. an der Operá National de Paris, dem Théâtre des Champs-Élysées, der Pariser Operá Comique, der Seattle Opera und an der San Diego Opera. Nach einem Festengagement an der Deutschen Oper am Rhein ist er seit der Spielzeit 2011/ 2012 Mitglied im Ensemble der Semperoper Dresden, wo er u.a. in den Partien Tanzmeister („Ariadne auf Naxos“), Flamand („Capriccio“), Dimitri („Boris Godunow“), Steuermann („Der fliegende Holländer“), Walther von der Vogelweide („Tannhäuser“), Oronte („Alcina“), Jaquino („Fidelio“), Sam Kaplan („Street Scene“) und Herald/Comus („King Arthur“) zu hören ist. Weitere Gastengagements führten den Tenor u.a. an die Opernhäuser und Konzertpodien von Berlin, Köln, Bonn, Halle, das Theater an der Wien und zum Bellingham Festival of Music in Washington.

Zu seinem Repertoire als Konzertsolist gehören u.a Stravinskys „Les Noces“, Beethovens 9. Sinfonie, Orffs „Catulli Carmina“, Händels „Messias“, Bachs Weihnachtsoratorium und Mendelssohns „Elias“. Im Januar 2016 wirkte der Tenor in der Deutschen Urauführung von Magrebs „Requiem for Auschwitz“ in der Dresdner Frauenkirche als Solist mit. Auf der Grammy-nominierten Deutschen Grammophone-Aufnahme der „Elektra“ mit Christian Thielemann ist er als Junger Diener zu hören. In der Saison 2017/18 gab Simeon Esper an der Semperoper den Hylas in einer Neuinszenierung von Berlioz‘ „Les Troyens“, sowie den Arturo Bucklaw in der Premierenbesetzung von „Lucia di Lammermoor“. Dazu kamen Auftritte als Tanzmeister in „Ariadne auf Naxos“ an der Deutschen Oper am Rhein, Bardolfo in „Falstaff“ in San Diego und sein Hausdebüt bei den Bregenzer Festspielen als Remendado in „Carmen“.

Zukünftige Engagements des Tenors beinhalten sein Debüt mit dem Saarländischen Staatstheater Saarbrücken als Boni in „Die Czárdasfürstin“ sowie die Partie des Abdallo an der Semperoper in einer Neuinszenierung von Verdis „Nabucco“ mit Plácido Domingo in der Titelpartie. Als Tanzmeister ist er auch wieder in Düsseldorf zu erleben.